SVG Königsspringer Leverkusen 1919

alles Schach hier oder was ....

Bezirksklasse Runde 2 - Ergebnisse am besten hier rein  Unten

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  • Anonymous

    Von sofortigem Abbruch ist dort nichts vermerkt und das ändert die Sachlage.


    Wieso ändert das die Sachlage????

     

    Erstmal danke an Anonymus für das Forschen und Ausgraben dieses Urteils. Jetzt können die Kritiker R.R zumindest nicht mehr vorwerfen, einen völligen Rechtsbruch begangen zu haben. Wenn sein Gegner einen Rechtsbruch begangen hat, der mit Spielverlust zu werten ist (so das Urteil des SV Baden), dann hatte RR das Recht, die Partie abzubrechen.

    (Eigentlich war für mich die Diskussion beendet. Dank dieses Urteil können wir aber nun die Diskussion über die Rechtsverletzung wieder in geordnete Bahnen lenken und vielleicht ohne die Beteiligten weiter zu diffamieren, einigermaßen zufriedenstellend beenden)

    Wobei ich durchaus der Meinung bin, dass die Begründungen von Ostertaler und Karsten Keller, warum hier keine Regelwidrigkeit vorlag, der realen Sachlage eher gerecht werden würden. Leider lassen sie aber dem Schiedsrichter zu viel Ermessenspielraum, so dass sie zwar diesen Einzelfall "gerechter" lösen würden, aber für die Zukunft nur weitere Fragen aufwerfen würden. ......

    Das sind dann auch die nie naher erläuterten "Ungenauigkeiten", die Ostertalers Urteilsbegründung trüben. 

    z.B. die Frage,wann und wie lange ist eine Wald- und Wiesenvariante eine Wald- und Wiesenvariante ist und wer darüber entscheiden darf/kann/soll? Muss ein Schiedsrichter/Turnierleiter jetzt eine DWZ von mindesetns 1700/1800/2000 haben, um für diesen Job qualifiziert zu sein.

    Da Schiedsentscheidungen naturgemäß immer auch eine Wirkung auf spätere Entscheidungen hat, machen es sich die Entscheider lieber einfach und setzen deutliche Grenzen, als die Rechtsfragen mit "gesundem Menschenverstand" zu begründen. Denn wann und wie lange der Menschenverstand gesund ist.........

     
    Deshalb glaube ich weiterhin, dass die Begründungen von Karsten Keller und Ostertaler durchaus Charme haben und in diesem Einzelfall auch gerechter wären wie das badische Urteil, das Schiedsgericht aber diesem Urteil folgen wird, weil es einfach klare Linien zieht (wann ein Rechtsbruch vorliegt)

     
    mf 


  • Anonymouswww.badischer-schachverband.de/offizielles/pdf/bsv-26.pdf


    Sehr allgemein gehalten. Wäre aber eine Grundsatzentscheidung, die unser Kreis vielleicht auch treffen könnte. Interessant vor allem, dass der Verein des Spielers, der nicht telefonierte, Protest einlegen kann und NACHTRÄGLICH den Punkt bekommt. Von sofortigem Abbruch ist dort nichts vermerkt und das ändert die Sachlage.


    Zudem denkbar, dass in einem anderen Verband auch eine andere Entscheidung bzw. Auslegung der BTO und FIDE eintritt.

  • www.badischer-schachverband.de/offizielles/pdf/bsv-26.pdf

  • Nachdem ich der Diskussion jetzt schon seit Tagen mit Begeisterung folge und teilweise auch viel Freude an ihr hatte, nimmt die ganze Kiste jetzt einen unerfreulichen Verlauf mit üblem Geschmäckle. Ich muss daher ganz dringend einige Dinge los werden:


    1. Offensichtlich ist das ganze Teil nicht so einfach zu beurteilen. Wenns leicht wäre, gäbs wohl kaum so eine Diskussion.


    2. Von uns waren nicht so viele bei der Veranstaltung dabei.


    3. Wer ohne Fehl und Tadel ist hebe den ersten Stein. Alle Steinewerfer sollten besonders vorsichtig sein, man wird sie bei späteren Mannschaftskämpfen an  ihren Aussagen messen.


    4. Die meisten Mannschaftsführer und Spieler auf Kreisebene kennen sich schon seit vielen Jahren. Im Rahmen eines vernünftigen Miteinanders sollte es bereits vor Anpfiff zu einem Gespräch über die Handhabung der Handyregelung kommen.


    5. Das Ganze ist Hobby.


    6. Vielleicht sollten die Betroffenen mal miteinander telefonieren. (Aber bitte nicht während einer Partie vom Handy aus)


    M.R.

  • @Ednett

    wie immer auf den Punkt.

    @Ostertaler

    der 2'te Absatz von Ednett war viel wesentlicher. Schade diesen einfach zu ignorieren. Deine Auffassung ist ja nun hinreichend bekannt und formuliert. Der TA wird hier hoffentlich Aufklärung betreiben, wenn nicht geht Monheim ja eventuell für eine Klärung noch weiter hoch in den Gremien. Die Regeln sind alles andere als klar formuliert und wir haben mit Sicherheit etliche Spieler im Kreis die in vergleichbaren Situationen auch Protest eingelegt hätten. Kann passieren und niemand ist unfehlbar.

    @Artur-Dent

    vernünftige Entscheidung nicht mehr zu schreiben. Die einzige Möglichkeit die sich im Kreise drehende Diskussion zu beenden. Leider wird dir als Beteiligter eine eigene Auffassung nicht zugestanden. Bedauerlich. Deine Aussage zur Schlebuscher Mannschaft hat hoffentlich nichts mit der Debatte zu tun. Bei etlichen hundert Spielern im Schach-Kreis gibt es halt ein paar die gerne mal extreme Positionen einnehmen. Solche Einzelfälle sollten dich aber nicht von unserem meist sehr schönen Schach-Sport abhalten. Jedem Recht machen kann man es nicht.

    @Capablanca

    Übertreibe mal nicht. Inhaltlich hast du zwar ein Stück recht aber die Weltkrise haben wir dann hier doch nicht zu verantworten.

     @all

    Vor dem TA Ergebnis ist dies dann auch mein letzter Post im Thema. Für Ostertaler würde ich vielleicht eine Ausnahme machen. Aber nur wenn mal was neues kommt und es sich nicht mehr gegen Roland richtet.

  • Hallo,

    ich verabschiede mich jetzt aus diesem Forum. Aufgrund der Tatsache, daß hier permanent gegen mich persönlich vorgegangen worden ist und wieder und wieder die gleichen Vorwürfe laut wurden, wäre es wohl besser gewesen, mich erst gar nicht in diesem Forum zu melden.
    Dies wird mir eine Lehre sein.

    Gruß Roland

    P.S. Einen besonderen Dank noch an Frank Reinemer, für seine ausgewogen, durch nichts zu erschütternde Diskussionart. Frank, dein Problem mit meiner Motivlage solltest Du vielleicht mal mit deinem Analytiker besprechen.

    P.P.S. editiert wegen Sprachdurchfalls 







    editiert von: Arthur-Dent, 19.11.2007, 22:03 Uhr
  • Anonymous

    Hallo zusammen,

    um vielleicht die Hexenjagd mal zu beenden. Ich werde die nächste Saison höchstwahrscheinlich nicht für den Sf Schlebusch antreten, daß ich für die Einhaltung der der Regel derart abgestraft werde,gibt mir schon zu denken.

    Gruß Roland

    Hallo Zusammen,

    ich hoffe Ihr seit jetzt zufrieden, das sich Schachfreund Röttgers dazu entschieden hat, das Mannschaftsschach sein zulassen.

    Das haben ja gewisse Herren hier in diesem Forum toll hin bekommen.

    Besonders im Hinblick darauf, das die Mitgliederzahlen im Kreis stetig zurück gehen, und das ein Verein kurz vor dem aus steht, und das immer weniger Spieler Lust haben zu spielen.

    Und das es immer schwieriger wird neue Spieler zu bekommen, aber ich würde auch nicht hier im Kreis spielen wollen, wenn ich als potenzielles Neumitglied das hier lesen würde.

    Denn für Aussenstehende impleziert das ja nur, das hier Querulanten und Paragrahenreiter im Kreis sind, und da will ich als Neuer nicht mit zu tun zu haben, denn was machen die erst mit mir als Neuem, wenn ich, da ich die Regeln nicht kenne, gegen diese Verstoße??? Werde ich dann auf dem Marktplatz öffentlich verbrannt???

    Super Werbung für unseren Kreis!!! Toll gemacht, großes Lob von mir !!!!

    Aber vielleicht sind diese Herren ja erst dann glücklich, wenn sie nur noch alleine im Kreis sind, und dann keine Regeln mehr nötig haben.

    Es konnte ja auch nicht gut sein lassen, nein die Diskussion musste ja wieder angeheizt werden, und mit was für einem fragwürdigen Ende??!!

    Eins kann man schon sagen, neue Spieler wird das auf keinen Fall bringen.

    Vielleicht sollten sich einige Herren hier sich das mal durch den Kopf gehen lassen.

    Gruß

    Capablanca

  • Hallo zusammen,

    um vielleicht die Hexenjagd mal zu beenden. Ich werde die nächste Saison höchstwahrscheinlich nicht  für den Sf Schlebusch antreten, daß ich für die Einhaltung der der Regel derart abgestraft werde,gibt mir schon zu denken.

    Gruß Roland

  • Hallo,

    danke M.F. sollte der Turnierausschuß entscheiden, daß der Protest nicht regelkonform gewesen sein, trage ich die Konsequenzen, die Partie müßte dann für Herrn D. mit einem 1:0 gewertet werden.

    Gruß Roland 

  • Es scheint mittlerweile aber sehr zweifelhaft, dass Osterhasi so etwas wie Vernunft besitzt.
  • ednett

    Wie würdest du dich denn verhalten, wenn ...

    Kann ich Dir sagen:
    Mit einem Paragraphenreiter würde ich Paragraphen reiten und mit einem vernünftigen Spieler würde ich ein vernünftiges Gespräch führen.

  • Wie würdest du dich denn verhalten, wenn du deinen Gegner bei einer eindeutigen Regelverletzung erwischst, die deiner Meinung nach nur den sofortigen Partieverlust zur Folge haben darf????

    Dass diese Regelverletzung dann doch nicht so eindeutig ist, hat sich für viele doch erst später herausgestellt....

     

    Langsam glaube ich auch, dass einige hier erst Ruhe geben, wenn SF Rüttgers wegen seines ungehörigen Verhaltens auf Lebenszeit von Schachspielen in unserem Kreis ausgeschlossen wird.......... 

  • Von was der Spieler Röttgers überzeugt war oder nicht, interessiert an dieser Stelle nicht.

    Fakt ist, dass sein Verhalten nach den Regeln nur mit Partieverlust bestraft werden kann.

    Und ich sage bewusst: nach den Regeln

    Denn warum sollte man ausgerechnet bei jemandem, der sein ganzes Verhalten ausschließlich mit einer nervenden Penetranz von Regelauslegungen und Paragraphenreitereien zu rechtfertigen sucht, dies nicht exakt ebenso handhaben?
  • Inzwischen sollte doch wirklich jedem (auch Ostertaler) klar geworden sein, dass R. Röttgers die Partie abgebrochen hat, da er hundertprozentig davon ausgegangen ist, sein Gegner hat einen Regelverstoß begangen und dieser Regelverstoß muss den Partieverlust zur Folge haben.

    Die Annahme, dass der Gegner einen Regelverstoß vorgenommen hat, ist strittig - ebenso die Frage, ob dieser Regelverstoß den sofortigen Partieverlust zur Folge haben muss oder ob eine andere Sanktion ausreichend gewesen wäre.

    ABER:

    Wenn R. Röttgers der Überzeugung war, der Vertoß muss den sofortigen Verlust zur Folge haben, dannn hat er selbstverständlich das Recht, die Partie sofort abzubrechen. Genau so würde sich ja wahrscheinlich Ostertaler verhalten, wenn beim Gegner das Handy klingelt - ein Weiterspielen wäre nach seiner Rechtsauffassung ebenso unnötig, da die Partie nach seinem Wissenststand zwingend als verloren zu werten ist.

    Sollte der Turnierleiter bzw. Der Turnierausschuss oder eine weitere Schiedsstelle zu dem Ergebnis kommen, dass kein Regelverstoß vorliegt bzw. dieser auch anders hätte bestraft werden musste, so wird R.Röttgers die Konsequenzen seines Abbruchs tragen (müssen).

    Insofern kann ich die Diskussion hier überhaupt nicht mehr verstehen......

  • Anonymous

    Hallo,

    BTO6.7 Es ist verboten, den Gegner, gleich auf welche Art,
    abzulenken oder zu stören. Im Turniersaal mitgeführte Telefone (Handys
    o.ä.) müssen abgeschaltet sein; ihre Benutzung ist untersagt.

    ...was sagt denn deiner Meinung nach diese Regel aus.

    Gruß Roland

    Keine Nebelkerzen werfen, Herr Röttgers.
    Diese Fragen wurde in der Kommödie 1. Teil bereits ausgiebigst erörtert und die Meinungen wurden bis zum Abwinken ausgetauscht.

    Wir befinden uns jetzt in der Kommödie 2. Teil.

    Und der wird ja immer doller.

    Da besitzt ein Spieler die Arroganz, in einem Streitfall, der von den Mannschaftsführern derart verschieden beurteilt wird, dass eine Einigung im Hinblick auf eine Entscheidung nicht zu Stande kommt, diese vielmehr dem Kreisspielleiter zur Vorlage gebracht werden soll - da besitzt also ein Spieler in dieser Situation die Arroganz, eigenmächtig und 'für sich' seine Entscheidung zu treffen, die Uhren anzuhalten und sich zu weigern, die Partie weiterzuspielen.

    Der Ausdruck 'Arroganz' ist für dieses Verhalten eigentlich etwas ungenau, aber Genauigkeit an dieser Stelle wäre eine Form der Unhöflichkeit.

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