Also ich hab unseren Quantenbauer schon durchaus weniger diplomatisch erlebt!
Für mich erledigt wäre der Vorfall auch nur, wenn Herr Röttgers es forciert, dass die Partie 0-0 gewertet würde, und nicht erst, wenn sich auf der Turnierausschuss-Versammlung ohnehin schon abzeichnet, dass Franks Entscheidung evtl. kippen könnte.
Trotz dass wir hier alle auf RR rumhacken, vergessen sollte man trotzdem nicht, was Gerd aufgegriffen hat: Herr Dellbrügge hat sich auch nur semi-geschickt verhalten. Ein Eingeständnis in diese Richtung wäre auch nicht unbedingt verkehrt, um die Fronten hier mal aufzubrechen.
Anonymous
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Verfasst: 12. Nov 2007 - 23:10 Uhr
Ich wolte eigentlich keinen Kommentar mehr abgeben, aber bitte verständnis habe ich für euch beide nicht! Ist es so schwer nachzufragen lieber Kolege ich hab was vergessen darf ich mal? Wenn dann einer nein sagt möchte ich den nicht in meiner Mannschaft!
Gemein finde ich das Ihr Frank H. in so eine Situation bringt, der ist der einzige der hier recht hat!
So und jetzt für die Zukunft Spass am Spiel für alle!
Gerd R.
Anonymous
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Verfasst: 12. Nov 2007 - 22:38 Uhr
Hallo *,
mit Interesse verfolge ich hier die lebhafte Diskussion, die mein Artikel ausgelöst hat. Damit sehe ich bereits ein Hauptziel erreicht: diesen Vorfall publik zu machen und zu einer Diskussion darüber zu verhelfen!
Auch dürfte es potentiellen "Nachahmungstätern" schwerfallen, ebenfalls zu versuchen, die Punkte am grünen Tisch abzugrasen, denn sie wissen jetzt, daß es "Widerstand" gibt und der so errungene Punkt (so er nicht aberkannt werden sollte) zumindest teuer erkauft wird mit einer öffentlichen Ächtung!
Ich möchte klarstellen, daß ich mit meinem Artikel niemanden persönlich angreifen möchte. Ich verurteile das Verhalten von SF Röttgers sowie die dahinterstehende Einstellung. Nach der Einsicht, daß es ein Fehler gewesen sei, nicht weiterzuspielen, hoffe ich, daß es in Zukunft nicht wieder zu einem solchen oder ähnlichen Vorfall kommt. Es darf nicht sein, daß die Atmosphäre in Zukunft angespannt ist (wie Albert weiter unten schreibt), sondern wir müssen - nach der Auseinandersetzung und Aufarbeitung - mit den gewonnenen Erkenntnissen sensibilisiert und gestärkt hervorgehen! Ich kann mir gut vorstellen, daß, wenn sich dieser Vorfall so _heute_ abspielen würde, eine gütliche Einigung vor Ort, evtl. unter Mitwirkung der Mannschaftskollegen, finden könnte.
Allerdings finde ich die Begründung von SF Röttgers, warum er auf Sieg reklamiert hat, doch etwas unschlüssig (da stimme ich Quantenbauer völlig zu); die Motive sind für mich nach wie vor etwas unklar. Vielleicht würde es die Ernsthaftigkeit der "tätigen Reue" untermauern, wenn SF Röttgers bzw. Schlebusch dem Hilfsantrag von Monheim beitreten würde, diese Partie aus der Wertung ganz herauszunehmen (also 0:0 zu werten [@SF Granz: wie wird 0:0 eigentlich in DWZ-Punkten abgerechnet?]). Ich weiß zwar nicht, wie das "regeljuristisch" hinzubekommen wäre, einen in einem laufenden Verfahren gegen eine Spielleiterentscheidung geschlossenen Vergleich der Streitparteien umzusetzen, aber das wäre doch eine nette Herausforderung für die vielzitierten "Paragraphenreiter"!?
In diesem Sinne und ein Lob an dieses Forum und alle, die hier mit mitdiskutieren!
Schach dem König! Frank Reinemer.
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Verfasst: 12. Nov 2007 - 22:08 Uhr
Ich hoffe, denke aber wie Schachfreund Anhalt, dass dieser Vorfall in den meisten Köpfen, zumindest in der laufenden Saison präsent sein wird und für eine gewisse Anspannung sorgen wird. Schlebusch als Verein, war mir immer sympatisch und ists nach wie vor. Was Hr. Röttgers angeht, er hat einen Fehelre gemacht und sich entschuldigt, ok. Soll ich jetzt wie ihr Lobeshymnen trällern? Für mich klang es nicht séhr überzeugend was er zum Besten gab. Also bleiben bei mir einige Zweifel zurück, nichts weiter. Kaum jemand wird wenns gegen Schlebusch ran geht nicht an diesen Vorfall denken, zumindest das müsste einleuchten.
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Verfasst: 12. Nov 2007 - 21:57 Uhr
Immerhin und das konnte man auch erwarten, haben sie sich bei Ihrem Gegner entschuldigt für die sofortige Weigerung die Partie fortzusetzen, was auch nicht gerade davon zeugt, dass Sie auch nur eine Sekunde überlegt haben um diesen Schritt zu gehen, den Punkt, ich sag mal zu erschleichen. Diesen haben Sie letztlich teuer erstanden, denn allein die rege Anteilnahme in diesem Forum zeigt, das Sie sich nicht gerade Freunde gemacht haben. So etwas vergisst so schnell niemand. Ihrem übrigen Text kann ich nur entnehmen, dass wohl auch künftige Gegner auf der Hut sein sollten, ihre Regelkenntnisse sind offenbar wesentlich ausgereifter als Ihr Spiel. Ich hoffe nur das wenn wir gegen Ihren Verein spielen, unsere Wege sich nicht kreuzen, weil ich derartige Spielchen verabscheue und dann lieber verzichten würde zu spieln.
Gruß Quantenbauer
RUHIG BRAUNER,
Starker Tobak, den du hier verzapfst.
Erstmal ist es nicht selbstverständlich, dass man sich beim Gegner hier übers Forum entschuldigt - entsprechende Threads kann ich bei Bedarf gerne heraussuchen - und daher ist der Beitrag von R. Röttgers hier hoch anzurechnen.
Mit der Entschuldigung über das hiesige Forum hat er lediglich auf die Kritik von uns reagiert. Kein Grund zum Bauchpinseln. Der Gegner sollte der Erste sein dem die Entschuldigung zukommt, auch wenn ich dir Recht gebe, es gab in der Vergangenheit häufig gar keine Entschuldigung, in sofern, aber das hab ich auch geschrieben, finde ichs auch gut das er Stellung genommen hat. Einen Nobellpreis brauch man Ihm deswegen trotzdem nicht gleich verleihen.
Anonymous
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Verfasst: 12. Nov 2007 - 21:35 Uhr
Hallo Schachfreunde,
der Verein SF Monheim hat gegen die Entscheidung des SRW Spielleiters Protest eingelegt,
also keine Sorge es gibt noch andere Leute die eine anderere Regeleinschätzung haben.
Die bisher geäusserten Befürchtungen kann ich nachvollziehen. Ich befürchte auch, dass die Atmosphäre bei zukünftigen Mannschaftskämpfen im SRW angespannt sein wird.
Aber du weißt doch als alter Stadiongucker - die besten Schiris sind die, die man nicht bemerkt. Daher sollte ein Schiedsrichter beim Schach immer auch erst dann eingreifen, wenn die Spieler das aufgetauchte Problem nicht mehr alleine lösen können.......
Aber du weißt doch als alter Stadiongucker - die besten Schiris sind die, die man nicht bemerkt. Daher sollte ein Schiedsrichter beim Schach immer auch erst dann eingreifen, wenn die Spieler das aufgetauchte Problem nicht mehr alleine lösen können.......
Immerhin und das konnte man auch erwarten, haben sie sich bei Ihrem Gegner entschuldigt für die sofortige Weigerung die Partie fortzusetzen, was auch nicht gerade davon zeugt, dass Sie auch nur eine Sekunde überlegt haben um diesen Schritt zu gehen, den Punkt, ich sag mal zu erschleichen. Diesen haben Sie letztlich teuer erstanden, denn allein die rege Anteilnahme in diesem Forum zeigt, das Sie sich nicht gerade Freunde gemacht haben. So etwas vergisst so schnell niemand. Ihrem übrigen Text kann ich nur entnehmen, dass wohl auch künftige Gegner auf der Hut sein sollten, ihre Regelkenntnisse sind offenbar wesentlich ausgereifter als Ihr Spiel. Ich hoffe nur das wenn wir gegen Ihren Verein spielen, unsere Wege sich nicht kreuzen, weil ich derartige Spielchen verabscheue und dann lieber verzichten würde zu spieln.
Gruß Quantenbauer
RUHIG BRAUNER,
Starker Tobak, den du hier verzapfst.
Erstmal ist es nicht selbstverständlich, dass man sich beim Gegner hier übers Forum entschuldigt - entsprechende Threads kann ich bei Bedarf gerne heraussuchen - und daher ist der Beitrag von R. Röttgers hier hoch anzurechnen.
Für mich ist die Geschichte erledigt und wird keine Nachwirkungen im Umgang mit Schlebusch oder R. Röttgers haben. Wenn du aber unbedingt weiter nachkarten willst, hast du den Sinn dieses Threads und dieses Forums meines Erachtens nicht verstanden.....
Ansonsten stimme ich Querspringer zu und appelliere an alle, doch beim nächsten Protest einmal zuerst darüber nachzudenken, womit man den jeweiligen Abend verbringen wollte - mit dem Spielen einer schönen Partie Schach
Und ein abruptes Ende wegen irgendeiner theoretischen Wettbewerbsbeeinträchtigung wird diesem Ziel nicht gerecht!
Und um solche "Kurzschlusshandlungen in Zukunft zu unterbinden, schlage ich eine dreiwöchige Schutzsperre für alle Mannschaftsführer vor, die unbedingt einen Regelseminar besuchen wollen.....
Diplomat wirst du auch nicht mehr. Nimm dir mal ein Beispiel an dem Herrn Querspringer. Noch nie irgendwie falsch reagiert? Nie einen Fehler gemacht?
**Unbekannter Benutzer**
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Verfasst: 12. Nov 2007 - 19:08 Uhr
Hallo zusammen,
eine Diskussion ohne den Hauptbeteiligten ist unschön, deswegen melde ich mich mal zu Wort "Schachfreund" Röttgers.
Die Diskussion hier ist schon atemberaubend.
Zur Klarstellung:
Erstens habe ich eine Entscheidung getroffen die deckungsgleich mit der Nr. 52 der Grundsatzentschiedungen des Bundesturnierausschusses ist.
Die Entscheidung ist unter Schachbung Nrw, Service, Bestimmungen,Bundesspielausschuß nachzulesen. Demnach ist die Entscheidung eindeutig. Ob mir diese Regel gefällt oder nicht (nur so nebenbei sie gefällt mir nicht) ist sie Bestandteil des Regelwerkes nach dem wir alle spielen.
Wenn mir jemand eine genaue Grenze nennen kann, ab wann eine Regelverstoß Konsequenzen hat, dann sendet mir schnell eine Mail. Ich weiß es nicht.
Meine Antwort auf dieses Problem ist ganz einfach, liegen eindeutige Regelauslegungen vor, wende ich diese an. Es bleiben genug Grauzonen über die man streiten kann.
2.Ich lese in dieser Diskussion persönliche Angriffe gegen mich. Sollte jemand Lust verspüren, mich persönlich anzugreifen, dann bitte per Mail. Meine Mailadresse ist leicht rauszufinden.Dies empfehle ich insbesondere Herrn Reinemer
3. Als letztes möchte ich noch hinzufügen, daß ich den Protest nicht als Spieler, sondern als Teil des Schiedrichtergespanns getroffen habe. Als Spieler hätte ich mir diese Entscheidung dreimal überlegt. Darüberhinaus war das nicht weiterspielen ein Fehler. Für diesen Fehler möchte ich mich beim Schachfreund Dellbrügge entschuldigen.
Fazit: Was ist eigentlich die Unsportlichkeit, sich nicht an die Regeln zu halten oder darauf zu achten, daß alle Spieler die gleichen Bedingungen haben, während sie Schach spielen.Für mich ist es höchst unsportlich während einer Partie für mehr als eine Viertelstunde zu verschwinden, während man am Zug ist, und niemandem dies zu sagen.
Ich verbleibe mit freundlichen Grüßen und hoffe das dies mein letzter Protest war
Roland Röttgers
Bei allem Respekt Hr. Röttgers, wundert es Sie im Ernst das es Kritik von allen Seiten hagelt nach ihrem lächerlichen Protest? Ob dieser nun als Spieler oder Schiedsrichter kam ist doch wohl völlig unwesentlich, dass klingt für mich nach billigster Ausrede. Immerhin und das konnte man auch erwarten, haben sie sich bei Ihrem Gegner entschuldigt für die sofortige Weigerung die Partie fortzusetzen, was auch nicht gerade davon zeugt, dass Sie auch nur eine Sekunde überlegt haben um diesen Schritt zu gehen, den Punkt, ich sag mal zu erschleichen. Diesen haben Sie letztlich teuer erstanden, denn allein die rege Anteilnahme in diesem Forum zeigt, das Sie sich nicht gerade Freunde gemacht haben. So etwas vergisst so schnell niemand. Ihrem übrigen Text kann ich nur entnehmen, dass wohl auch künftige Gegner auf der Hut sein sollten, ihre Regelkenntnisse sind offenbar wesentlich ausgereifter als Ihr Spiel. Ich hoffe nur das wenn wir gegen Ihren Verein spielen, unsere Wege sich nicht kreuzen, weil ich derartige Spielchen verabscheue und dann lieber verzichten würde zu spieln.
Nr. 52 bezieht sich auch auf den Turniersaal. Bin mal auf den Turnierausschuss gespannt. In Kombination mit der Urteilsbegründung kann eine Klarstellung zum Thema Handy nicht schädlich sein.
An den Anonymen Vorschreiber. Schiedsrichter sind schon in der Pflicht. Wir haben ja auch schon ganz andere Regelverstöße erlebt und "alles" möchte ich mir am Brett nun auch nicht zumuten. Übers Ziel hinaus geschossen im Einzelfall kann dabei natürlich auch mal vorkommen. Insbesondere nicht weiterspielen hat hier natürlich zu einem Problem geführt. Auch von mir ein nach Schlebusch.
Anonymous
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Verfasst: 12. Nov 2007 - 18:14 Uhr
Jetzt auch Handy-Skandal in Baumberg??!!!!
Siehe Website...
Anonymous
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Verfasst: 12. Nov 2007 - 15:51 Uhr
Genau! Man kann es auch arg übertreiben mit der Regelreiterei. Wem die Regeln wichtiger sind als das Schachspielen, sollte seine Freizeit wohl lieber auf Juristenseminaren verbringen.
Umso schlimmer, als Schiedsrichter diesen blödsinnigen Protest einzulegen. In der Funktion sollte man das Spielen ermöglichen und nicht das Nicht-Spielen.