SVG Königsspringer Leverkusen 1919

alles Schach hier oder was ....

Bezirksklasse Runde 2 - Ergebnisse am besten hier rein  Unten

Gehe zu Seite [-10 -1] 1 - 2 - 3 ... 12 - 13 - 14 - 15 - 16 [+1]:

  • Anonymous

    Hallo Capablanca,


    d.h. wenn ich in Zukunft eine Unterhaltung während einer Partie führe, führt das automatisch zum Verlust der Partie. Jeder Raucher der das Areal verlässt, verliert seine Partie, es sei den er fragt beim Turnierleiter um Erlaubnis. Wenn dem wirklich so ist - schade um jede Sekunde die ich in diesem Kreis mit Schachspielen vertan habe-


    Aber wir alle wissen wie, wir uns in Zukunft zu verhalten haben wenn wir gegen diesen "SF" zu spielen haben:


    1. Leibesvisitation, ob ein illegales Handy versteckt wurde.


    2. Absolutes Redeverbot.


    3. Den Turnierleiter fragen, ob man zur Toilette oder einmal an die frische Luft darf.


    Allen Rauchern würde ich empfehlen das Schachspiel sein zu lassen.


    Karl-Heinz S.


    Hallo Karl Heinz,

    eigentlich wollte ich nichts mehr zu dem Thema sagen, aber da ich sehe, das bei dir noch einiger Erklärungsbedarf besteht hier also nochmal einige Erklärungen hinsichtlich deiner Fragen.

    Also eine Unterhaltung während der Partie ist natürlich nicht verboten, solange sie nicht am Brett statt findet, und sie den/die Gegner nicht stört. Es ist aber verboten innerhalb dieser Unterhaltung nach der Partie des Unterhaltungspartners zu fragen. Sollte sich es um einen Gast handeln darf natürlich auch nicht über die Partie gesprochen werden. Auch ein " Na wie steht's" oder "Wie stehst du" oder "Wie siehst aus" oder ähnliches ist verboten. Wo aber kein Ankläger da kein Richter, und wenn niemand das Gespräch mitbekommt ist es auch unerheblich was gesprochen wurde (das ist natürlich kein Aufruf zum Regelverstoß). Einzig den Mannschaftsführer darf man fragen hinsichtlich seiner Einschätzung des gesamten Kampfes. Aber auch hier ist verboten einzelne Stellungs- oder Partieeinschätzungen weiter zu geben. Ein " wir stehen in allen Partien ganz gut" ist an der Grenze des Erlaubten, aber ein "Mach lieber schnell Remis, denn die anderen stehen schlecht" ist verboten, oder ähnliche Aussagen. Auch darf der Mannschaftsführer Empfehlungen hinsichtlich von Remisangeboten nicht anhand von Stellungseinschätzungen die er nach der Nachfrage ob Remis gemacht werden kann einholt, machen.

    Was das Verlassen des Spielareals angeht so hast du Recht, sollte der Raucher das Spielareal verlassen und erwischt werden wird er wohl auch seine Partie verlieren. Aber vielleicht sollten wir erstmal die Begriffe Spiellokal(Turnierlokal) oder Spielareal (Turnierareal) klären.

    Spiellokal(Turnierlokal) ist einzig der Raum wo die Bretter stehen und wo gespielt wird. Ich sage das bewußt so, weil es ja sein kann wie beim Bayer das man mehr als einen Raum zum Spielen hat, wie in der Schulstr.

    Das Spielareal(Turnierareal) umfasst neben dem Spiellokal(Turnierlokal) noch die Toiletten, Verpflegungsbereiche,Räume für Raucher (oder z.B. die Außentreppe des Gebäudes für Raucher),und weitere vom Schiedsrichter (oder Mannschaftsführer) bezeichnete Bereiche.

    Diese oben beschriebene Bereiche dürfen jederzeit benutzt werden, es sei den man ist am Zug, dann nicht. Es muss auch nicht gefragt werden ob man die Bereiche benutzen darf das versteht sich von selber.

    Wobei sich mir immer noch die Frage stellt, warum muss ich den das Spielareal(Turnierareal) verlassen??

    Ich bin doch da um Schach zu spielen, und nicht um spazieren zu gehen, oder andere Aktivitäten ausserhalb des Spielareals(Turnierareals) zu machen.

    Und telefonieren mit Einverständnis des Schiedsrichters/Mannschaftsführer kann ich auch vor der Tür des Spiellokals(Turnierlokals). Da muss ich nicht 3 Häuserblocks weit gehen.

    Gruß

    Capablanca

  • Anonymous
    Anonymous

    Guten Abend erstmal,


    Erstens bleibt festzuhalten, wie Kollege Roßburger bereits hinwieß, dass Schachfreund und Turnierleiter Hoffmann lediglich seiner Pflicht nachging und eine Strafe verhängt hat. Ob dies nun nach dem ein oder anderen Paragraphen gerechtfertigt war oder nicht kann ich wie auch die meisten kaum beurteilen, denn dazu bedarf es wirklich einer ausführlichen Regelkunde. Festzuhalten bleibt, einen gewissen Ermessensspielraum, ähnlich wie ihn der Schiedsrichter beim Fußball hat, hat auch er. Nicht alles lässt sich allein durch Paragraphen klären. Damit will ich aber einzig und alleine darauf hinweisen, dass Hr. Hoffmann, für meine Begriffe richtig gehandelt hat. So traurig wie es sich auch für einige anhören mag.


    Was ich aber überhaupt nicht verstehen kann, ist das in der Bezirksliga, Freunde hier wird kein Geld verdient verdammt und auch sonst gehts hier um ein paar schöne Schachabende in Gemütlicher Atmosphäre bei gleichgesinnten. Zugegeben gehts auch um den Aufstieg, welchen ich selber immer wieder als Ziel ausgebe, aber bei aller Euphorie und Streben nach Höherem sollte uns doch die sportliche Fairness nicht abhanden kommen. Sie ist mit Abstand das allerwichtigste. Ich ärgere mich nicht darüber das das Fehlverhalten des Schlebuschers geahndet wurde, ich finds einfach nur ein wenig traurig. Dabei sei wiedeholt gesagt, dass Hr. Hoffmann streng den Regeln entsprochen absolut korrekt gehandelt hat. Schade finde ich die für mich überzogene Reaktion des Monheimer Schachfreunds, diese, ich sag mal Unaufmerksamkeit seines Gegners, schamlos auszunutzen. Anscheinend lernt so macher mehr Schachregeln, als sich dem Brettspiel an sich zu widmen. Damit kein falscher Eindruck entsteht, meine Kritik richtete sich nicht gegen den Verein Monheim, ein paar schwarze Schafe hat fast jeder Club zu verzeichnen, sondern einzig um diesen Vorfall, des genannten Schachfreunds.


    Wir werden diese Saison auch noch auf Monheim treffen. Fuer den Fall das ich es mit jenem Monheimer Spieler zu tun bekommen wuerde, wuerde ich es mir nochmal ernsthaft ueberlegen ob ich antreten moechte.


    PS. Sorry meine Tastatur ist etwas kaputt, daher nur ue oder moe.


     


    Quantenbauer



    Hast du Monheim und Schlebusch verwechselt?


    Der Monheimer hat telefoniert und der Schlebuscher hat Protest eingelegt....... 


     


    Oh , dann hab ich mich vertan sorry. War schon was spät gewesen und nach der vierten Kanne Bier und ner halben Flasche Wein, hab ich da was verwechselt. Nehme alles geschriebene sofort zurück und meinte natürlich denjenigen der den Protest wegen dieser Lapalie eingelegt hat.


    Gegen Schlebusch müssen wir auch noch ran und da bleib ich bei meiner Aussage.


    Sorry nochmal, ein Versehen meinerseits, wird sich aber wohl kaum einer in Monheim angesprochen gefühlt haben.


    Quantenbauer

  • Dann will ich auch mal meinen Senf dazu geben:

    Angriffe auf
    unseren Turnierleiter halte ich für schwachsinnig: Frank Hoffmann
    musste eine Entscheidung fällen und hat dies getan - sie ist, soweit
    ich das beurteilen kann, regelkonform. Vielleicht hätte man auch eine
    andere Entscheidung treffen können - aber das ist da, wo
    Ermessensspielraum besteht, immer möglich. Der womöglich unterschwellige
    Verdacht, die Entscheidung liegt in seiner Vereinszugehörigkeit
    begründet, sind absurd - immerhin war der letzte Fall, den der
    Kreisturnierausschuss (die dem Turnierleiter übergeordnete
    Schiedsinstanz) entscheiden musste, ein Einspruch der Schlebuscher
    gegen einen Beschluss ihres Turnierleiters.

    Das Verhalten des Schlebuscher Spielers halte ich für falsch.
    Es entspricht nicht dem Sinn einer fairen Auseinandersetzung, nach drei
    Zügen die Partie als gewonnen zu reklamieren.

    ABER: erstens hat
    Schlebusch im letzten Jahr eine Partie auf ähnliche Weise
    (Handyklingeln) verloren und als Mannschaftsführer bin ich natürlich
    besonders verpflichtet, für mein Team das Bestmögliche herauszuholen.
    Als weitere "Entschuldigung" für das Verhalten muss man wohl noch
    anführen, dass der Schlebuscher gerade ein Wochenende damit verplempert
    hat, ein Seminar für Mannschaftsführer im Schachverband zu besuchen.
    Wenn man dann eine Woche später eine solche Steilvorlage bekommt, dass
    vorher erlernte theoretische Wissen praktisch anzuwenden,...............

    Ansonsten stimme ich den Intentionen der Ausführungen von
    Qunatenbauer und Ostertaler (der sich aber leider in seiner rechtlichen
    Analyse verrennt und in seiner Kritik an den Turnierleiter völlig
    daneben liegt) zu.

    Wenn jemand nach drei oder vier Zügen telefoniert, wird diese Handlung
    das eigentliche Spiel in keinster Weise beeinflussen. Es ist daher
    unsinnig, dieses Verhalten zu sanktionieren. Doch gilt dies auch bei vielen anderen Regelungen, wie z.B.beim Klingeln eines Handys
    im Turniersaal. Wer dies für eine partieentscheidende Gerräuschsbelästigung hält, hätte mal mit mir (grippegeschwächt) in einem Raum in den letzten zwei Wochen spielen müssen.....

    Viele dieser Regelungen haben ihren Sinn bei höherklassigen Turnieren oder Ligen - für unsere Verhältnisse sind sie meist ungeeignet und sorgen bei regelkonformer Anwendung für Frust - also weg damit!!!!!









    editiert von: ednett, 10.11.2007, 10:27 Uhr

  • Liebe Schachfreunde,
    ich habe euren regen Gedankenaustausch  und den Kommentar auf der Monheimer Homepage mit Vergnügen gelesen!  Wir haben alle das falsche Hobby.Smiley


    SF Röttgers ist mir bisher stets als netter Vertreter unserer Zunft untergekommen. Was mag den denn eigentlich zu diesem Protest bewegt haben? Ist da vorher vielleicht noch "was" gewesen?Smiley


    Gab es nicht letzte Saison auch einen "schönen" Protest mit Schlebuscher Beteiligung in einem Kreisklassespiel gegen Rheindorf?


     


    Faszinierend finde ich die Ausführungen vom Kollegen Roßburger. Der kann es sich als Mannschaftsführer leisten, Spieler, die sich mit den Regeln nicht auskennen, mal ein paar Spiele aussetzen zu lassen. Ich bin schon froh, wenn meine Mitstreiter wissen, wie man die Uhr drückt.Smiley


     


     

  • Anonymous

    Guten Abend erstmal,


    Erstens bleibt festzuhalten, wie Kollege Roßburger bereits hinwieß, dass Schachfreund und Turnierleiter Hoffmann lediglich seiner Pflicht nachging und eine Strafe verhängt hat. Ob dies nun nach dem ein oder anderen Paragraphen gerechtfertigt war oder nicht kann ich wie auch die meisten kaum beurteilen, denn dazu bedarf es wirklich einer ausführlichen Regelkunde. Festzuhalten bleibt, einen gewissen Ermessensspielraum, ähnlich wie ihn der Schiedsrichter beim Fußball hat, hat auch er. Nicht alles lässt sich allein durch Paragraphen klären. Damit will ich aber einzig und alleine darauf hinweisen, dass Hr. Hoffmann, für meine Begriffe richtig gehandelt hat. So traurig wie es sich auch für einige anhören mag.


    Was ich aber überhaupt nicht verstehen kann, ist das in der Bezirksliga, Freunde hier wird kein Geld verdient verdammt und auch sonst gehts hier um ein paar schöne Schachabende in Gemütlicher Atmosphäre bei gleichgesinnten. Zugegeben gehts auch um den Aufstieg, welchen ich selber immer wieder als Ziel ausgebe, aber bei aller Euphorie und Streben nach Höherem sollte uns doch die sportliche Fairness nicht abhanden kommen. Sie ist mit Abstand das allerwichtigste. Ich ärgere mich nicht darüber das das Fehlverhalten des Schlebuschers geahndet wurde, ich finds einfach nur ein wenig traurig. Dabei sei wiedeholt gesagt, dass Hr. Hoffmann streng den Regeln entsprochen absolut korrekt gehandelt hat. Schade finde ich die für mich überzogene Reaktion des Monheimer Schachfreunds, diese, ich sag mal Unaufmerksamkeit seines Gegners, schamlos auszunutzen. Anscheinend lernt so macher mehr Schachregeln, als sich dem Brettspiel an sich zu widmen. Damit kein falscher Eindruck entsteht, meine Kritik richtete sich nicht gegen den Verein Monheim, ein paar schwarze Schafe hat fast jeder Club zu verzeichnen, sondern einzig um diesen Vorfall, des genannten Schachfreunds.


    Wir werden diese Saison auch noch auf Monheim treffen. Fuer den Fall das ich es mit jenem Monheimer Spieler zu tun bekommen wuerde, wuerde ich es mir nochmal ernsthaft ueberlegen ob ich antreten moechte.


    PS. Sorry meine Tastatur ist etwas kaputt, daher nur ue oder moe.



    Quantenbauer

    Hast du Monheim und Schlebusch verwechselt?

    Der Monheimer hat telefoniert und der Schlebuscher hat Protest eingelegt....... 

     


  • Hallo Capablanca,


    d.h. wenn ich in Zukunft eine Unterhaltung während einer Partie führe, führt das automatisch zum Verlust der Partie. Jeder Raucher der das Areal verlässt, verliert seine Partie, es sei den er fragt  beim Turnierleiter um Erlaubnis. Wenn dem wirklich so ist - schade um jede Sekunde die ich in diesem Kreis mit Schachspielen vertan habe-


    Aber wir alle wissen wie, wir uns in Zukunft zu verhalten haben wenn wir gegen diesen "SF" zu spielen haben:


    1. Leibesvisitation, ob ein illegales Handy versteckt wurde. 


    2. Absolutes Redeverbot.


    3. Den Turnierleiter fragen, ob man zur Toilette oder einmal an die frische Luft darf. 


    Allen Rauchern würde ich empfehlen das Schachspiel sein zu lassen.


    Karl-Heinz S.


     


  • Guten Abend erstmal,


    Erstens bleibt festzuhalten, wie Kollege Roßburger bereits hinwieß, dass Schachfreund und Turnierleiter Hoffmann lediglich seiner Pflicht nachging und eine Strafe verhängt hat. Ob dies nun nach dem ein oder anderen Paragraphen gerechtfertigt war oder nicht kann ich wie auch die meisten kaum beurteilen, denn dazu bedarf es wirklich einer ausführlichen Regelkunde. Festzuhalten bleibt, einen gewissen Ermessensspielraum, ähnlich wie ihn der Schiedsrichter beim Fußball hat, hat auch er. Nicht alles lässt sich allein durch Paragraphen klären. Damit will ich aber einzig und alleine darauf hinweisen, dass Hr. Hoffmann, für meine Begriffe richtig gehandelt hat. So traurig wie es sich auch für einige anhören mag.


    Was ich aber überhaupt nicht verstehen kann, ist das in der Bezirksliga, Freunde hier wird kein Geld verdient verdammt und auch sonst gehts hier um ein paar schöne Schachabende in Gemütlicher Atmosphäre bei gleichgesinnten. Zugegeben gehts auch um den Aufstieg, welchen ich selber immer wieder als Ziel ausgebe, aber bei aller Euphorie und Streben nach Höherem sollte uns doch die  sportliche Fairness nicht abhanden kommen. Sie ist mit Abstand das allerwichtigste. Ich ärgere mich nicht darüber das das Fehlverhalten des Schlebuschers geahndet wurde, ich finds einfach nur ein wenig traurig. Dabei sei wiedeholt gesagt, dass Hr. Hoffmann streng den Regeln entsprochen absolut korrekt gehandelt hat. Schade finde ich die für mich überzogene Reaktion des Monheimer Schachfreunds, diese, ich sag mal Unaufmerksamkeit seines Gegners, schamlos auszunutzen. Anscheinend lernt so macher mehr Schachregeln, als sich dem Brettspiel an sich zu widmen. Damit kein falscher Eindruck entsteht, meine Kritik richtete sich nicht gegen den Verein Monheim, ein paar schwarze Schafe hat fast jeder Club zu verzeichnen, sondern einzig um diesen Vorfall, des genannten Schachfreunds.


    Wir werden diese Saison auch noch auf Monheim treffen. Fuer den Fall das ich es mit jenem Monheimer Spieler zu tun bekommen wuerde, wuerde ich es mir nochmal ernsthaft ueberlegen ob ich antreten moechte.


    PS. Sorry meine Tastatur ist etwas kaputt, daher nur ue oder moe.


     


    Quantenbauer


  • 1. Ironie ist wohl nicht Dein Ding, den Geisteszustand der Spieler bei uns muss ich nicht überprüfen.


    2. Die Entscheidung von Frank war vieleicht kleinlich aber vollkommen den Regeln entsprechend!


    3. Wenn in meiner Mannschaft einer wärend eines Spiels, nach dem ersten oder fünfzigsten zug, telefoniert ohne mich zu Fragen macht er eine ganze Zeit Spielpause bis er die einfachsten Regeln beherscht!


    4. Entweder Du verarschts uns oder ...


    Das wars zu diesem Thema von mir, war lustig. Gute Nacht.


    Gerd R.


  • 1.
    Also, außer Dir und vielleicht noch Gerd (dessen Beitrag aber doch eher darin bestand, anzukündigen, die Spieler der Bezirksliga auf ihren Geisteszustand überprüfen zu wollen) konnte ich noch keinen feststellen, der mir sagen wollte, dass ich falsch läge.

    2.
    Die Anwendbarkeit von 6.1 in Verbindung mit 6.2 ist im konkreten Fall alles andere als zwingend, noch nicht einmal naheliegend und bei genauem Hinsehen überhaupt nicht gegeben (man vergesse nicht die Tatsache, dass hier 3 bzw. 4 Wald- und Wiesenzüge auf dem Brett waren, und in diesem Zusammenhang auch nicht die Spielklasse, um die es hier geht).

    3.
    'Fälle in Deutschland, die genau oder ähnlich geartet waren' halte ich nicht für maßgebend, weil - insbesondere dann, wenn es um Korinthenkackerei und Unsportlichkeiten geht - es keine 'genau' gleichen Fälle gibt und im Fall von 'ähnlich' die Entscheidung dann halt auch nur 'ähnlich' hätte aussehen müssen.
    (Frage nebenbei: hieltest Du ein 0:0 für 'ähnlich' genug?)

    4.
    Der Fall ist vielleicht nicht eindeutig, eindeutig falsch ist allerdings die Entscheidung des Turnierleiters.

    5.
    Was will ich mit meiner Argumentation erreichen?


    Ich erwarte von einem Turnierleiter, dass er in der Lage ist, einen, für jeden der guten Willens ist, klaren Sachverhalt (hier das unsportliche Verhalten des Schlebuscher Spielers) zu erkennen und diesen Sachverhalt mit dem Regelwerk in Einklang bringen zu können.

    Nicht, weil mir der Ausgang dieser Partie besonders am Herzen läge, sondern weil ich z.B. nicht möchte, dass, wenn ich demnächst beabsichtige, während einer Partie die Toilette aufzusuchen, auf dem Weg dorthin vielleicht noch kurz eine Partie kiebitze, mein Gegner zwischenzeitlich vielleicht gezogen hat, ich dies nicht bemerke und meinen Gang zur Toilette fortsetze, dass ich also - ja was? - nicht möchte:

    dass - wenn mein Gegner ein ähnlicher Sportsfreund ist und der Turnierleiter ähnlich treffsicher ähnliche Paragraphen anwendet - mir mit der exakt gleichen Argumentationskette eine Null reingedrückt werden kann.

  • Also das einzige was abstrus ist, sind deine Posts.

    Ich weiß nicht wieviele Leute dir noch sagen müssen, das du absolut falsch liegst mit deiner Interpretation der Sachlage. Vielleicht der Kreisturnierleiter, der den Fall ja hinreichend und regelgerecht entschieden hat, oder der Turnierausschuss im Falle des Spielers der Regionalliga, der genauso entschieden hat wie in dem Monheiner-Fall, oder ich, der versucht hat dir den richtigen Sachverhalt dazulegen. Oder diverse andere Fälle in Deutschland die genauso oder ähnlich geartet waren.

    Aber nichts destotrotz kannst du gerne weiter dieser Meinung bleiben, die dir ja auch zu steht, aber erreichen wirst du damit nichts, weil du leider falsch liegst, weil die Regeln nun mal etwas anderes sagen, als du der Meinung bist.

    Der Fall ist eindeutig, einfach und somit regelgerecht entscheiden worden.

    Und da ich keinen Einspruch bis jetzt von den Monheimern gehört habe, bist du wohl der Einzige der noch der Meinung ist, das in dem Fall falsch geurteilt wurde.

    Bewundenswert ist allerdings das du immer noch versuchst den Fall so darzulegen, als wäre der Monheimer Spieler absolut unschuldig, oder habe sich nur eines gerinfügigen Vergehens schuldig gemacht.

    Ich wünsche dir noch viel Spaß in deinem Glauben.

     

    Gruß

     

    Capablanca

  • Also bitte, hast Du hier ein Smiley vergessen?

    Versteh mich nicht falsch, ich möchte Schachfreund Dellbrügge nichts unterstellen, im Gegenteil hatte er bestimmt ehrenwerte Absichten bzw. keine bösen Absichten, oder gar die Absicht sich einen Vorteil zu verschaffen,...

    Um es klar zu sagen (immer unter dem Vorbehalt, dass die Schilderung des Vorfalls auf der Monheimer Homepage den Tatsachen enspricht):
    Das Verhalten dieses 'Schachfreundes' war schlicht und einfach lächerlich, schäbig und grob unsportlich (da wäre übrigens 12.1 der FIDE-Regeln zuständig).
    Das Verhalten seines Gegners war hingegen ungeschickt und offensichtlich etwas blauäugig.

    DIESES UNSPORTLICHE VERHALTEN ist der zentrale Ausgangspunkt und genau dieses wäre in einer sachgerechten Entscheidung mit zu berücksichtigen gewesen.

    Alles andere ist Paragraphenreiterei, was man ja vielleicht noch vertreten könnte, aber dann sollte sie doch wenigstens annähernd wasserdicht sein.
    Ist sie aber im konkreten Fall in keinster Weise (die Begründung ist derart abstrus - da weiß man gar nicht, wo mit der Argumentation anfangen).

  • Ostertaler

    Lieber Capablanca,wenn wir von Verstoß gegen 12.5 ausgehen, dann ist hinsichtlich der Feststellung dieses Verstoßes völlig unerheblich, was außerhalb des Spielareals geschieht.Ob der Spieler also telephoniert, eine Pizza ißt oder etwa sein Geschlechtsteil entblößt, spielt hinsichtlich der Feststellung dieses Verstoßes keine Rolle.Anders sieht es aus bei der Frage, wie dieser Verstoß zu ahnden ist.Erst an dieser Stelle sind die genaueren Umstände zu berücksichtigen und eben auch zu würdigen.Und zu diesen Umständen gehört im speziellen Fall ganz wesentlich, dass ein Telephonat nach beiderseitig 3 (oder 4) Zügen nicht als Betrugsversuch interpretiert werden kann, eine Bestrafung mit Partieverlust somit völlig abwegig ist.Übrigens, der war gut:... und was für die Regionalliga gilt gilt schon lange für die Spieler des SRW

    ich sage nur: Sonntagsspiele

    Hallo Ostertaler,

    12.5 ist ja schön und gut, aber dieser Paragraph alleine zählt nicht. Es gelten auch 6.1 und 6.2 der BTO.

    6.1 sagt aus: Kein Spieler darf sich während des Spiels geschriebener oder gedruckter Aufzeichnungen oder sonstiger Hilfsmittel bedienen, seine Partie auf einem anderen Brett analysieren oder sich von Dritten beraten oder warnen lassen.

    6.2 sagt aus:Jeder Spieler hat auch den Anschein eines Verstoßes gegen Artikel 6.1 zu vermeiden.

    Diese beiden Paragraphen sagen aus, das ein Telefonat oder das Verlassen des Turnierareals( und das eventuelle Treffen mit Dritten) ein Hilfsmittel und die Zuhilfenahme von Dritten beinhalten kann, und der Anschein eines Verstoßes gegen 6.1 ist zu vermeiden. Sollte er das nicht tun, wird er mit Verlust der Partie bestraft. Und das ist die einzig logische Kosequenz aus dem Regelverstoß. Eine weniger schwere Strafe untermeniert ja nicht die Hilfestellung.

    Und deshalb müssen 6.1, 6.2,6.7, 12.5 und Zusatz Nr. 52 hier Anwendung finden, und nicht allein 12.5.

    Und was deine These bezüglich Zug 3-4 angeht, so kann ich dem entgegenhalten, das wenn der Gegner eine Eröffnung gewählt hat, die mir nicht bekannt ist, so könnte ich mir theoretisch bei einem Schachfreund Hilfe holen, der mir eventuell sagen kann was ich zu spielen habe, bzw. worauf ich in dieser Eröffnung zu achten habe, und wo die Fallen sind, und das ist ein Hilfsmittel und Hilfestellung Dritter, und nicht erlaubt.

    Versteh mich nicht falsch, ich möchte Schachfreund Dellbrügge nichts unterstellen, im Gegenteil hatte er bestimmt ehrenwerte Absichten bzw. keine bösen Absichten, oder gar die Absicht sich einen Vorteil zu verschaffen, aber Regeln sind nun mal dazu da sie einzuhalten, und Unwissenheit schützt vor Schaden nicht.

    Ausserdem kann man diesem Problem ganz einfach aus dem Weg gehen in dem man kurz Bescheid sagt, es sei den man hat was zu verbergen!

    Also war die Entscheidung richtig und regelgerecht.

    Gruß

    Capablanca


  • In der Kreisklasse würde so etwas nicht vorkommen, bei uns herscht der gesunde Verstand!


    Telefonieren  ohne Zustimmung der Mannschaftsführer bei laufendem Spiel?


    Frank Hoffmann eine "absurde Entscheidung" und keinerlei Sachkenntnis zu


    unterstellen?


    Ich werde mal den Geisteszustand unserer Bezirsklassespieler überprüfen, ich zufersichtlich


    die sind nicht so drauf!


     


    Gerd Roßburger

  • Lieber Capablanca,

    wenn wir von Verstoß gegen 12.5 ausgehen, dann ist hinsichtlich der Feststellung dieses Verstoßes völlig unerheblich, was außerhalb des Spielareals geschieht.
    Ob der Spieler also telephoniert, eine Pizza ißt oder etwa sein Geschlechtsteil entblößt, spielt hinsichtlich der Feststellung dieses Verstoßes keine Rolle.

    Anders sieht es aus bei der Frage, wie dieser Verstoß zu ahnden ist.
    Erst an dieser Stelle sind die genaueren Umstände zu berücksichtigen und eben auch zu würdigen.

    Und zu diesen Umständen gehört im speziellen Fall ganz wesentlich, dass ein Telephonat nach beiderseitig 3 (oder 4) Zügen nicht als Betrugsversuch interpretiert werden kann, eine Bestrafung mit Partieverlust somit völlig abwegig ist.


    Übrigens, der war gut:
    ... und was für die Regionalliga gilt gilt schon lange für die Spieler des SRW

    ich sage nur: Sonntagsspiele



  • OstertalerWenn ich davon ausgehe, dass die Darstellung auf der Monheimer Homepage so einigermaßen den Tatsachen entspricht, dann fällt mir zu dem Spieler Röttgers nur unser alter Außenminister ein: "Mit Verlaub, Herr Röttgers, ..." und dem Turnierleiter kann man nur den Tipp geben, doch mal wieder etwas Regelkunde zu betreiben.Denn nach dieser Darstellung kann man dem Spieler Dellbrügge einzig und allein einen Regelverstoß nach 12.5 der FIDE-Regeln vorwerfen.12.5 Es ist den Spielern nicht gestattet, das Turnierareal ohne Erlaubnis des Schiedsrichters zu verlassen. Das Turnierareal ist begrenzt auf den Spielbereich, Toiletten, Verpflegungsbereiche und Nebenräume für Raucher, sowie auf weitere, vom Schiedsrichter bezeichnete Bereiche.Wie dieser Verstoß zu ahnden ist, liegt im Ermessen des Schiedsrichters.Die Entscheidung des Turnierleiters Hoffmann auf Partieverlust ist absurd, die Begründung ein Witz (da jagt eine Unlogik die andere) und frei von jeglicher Sachkenntnis.

    Hallo Ostertaler,

    wenn du aufmerksam meine Regelerklärung gelesen hättest, dann hättest du nicht so einen Mist gepostet.

    Aber für dich erkläre ich es noch einmal:

    Es ist untersagt während der Partie das Spielareal zu verlassen, und auch zu telefonieren.

    Und nur weil der SF Dellbrügge das Turnierareal verlassen hat, darf er nicht automatisch telefonieren, denn dann könnte man sich einen Fall stricken, wo man ein geringen Regelverstoß begeht, um einen noch größeren zu begehen, und das ist nicht erlaubt, und das könnte die Runde machen, und plötzlich verdünnisieren sich alle, um zu telefonieren. Wer soll das noch nachhalten können. 

    Wie ich auch geschildert habe gibt es einen Präzidenz fall aus der Regionalliga, und was für die Regionalliga gilt gilt schon lange für die Spieler des SRW!

    Also war die Entscheidung von Frank Hoffmann regelgerecht und absolut einwandfrei.

    Nur dein Post war Mist!!!!

     

    Gruß

     

    Capablanca

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