SVG Königsspringer Leverkusen 1919

alles Schach hier oder was ....

Bezirksklasse Runde 2 - Ergebnisse am besten hier rein  Unten

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  • Hallo,

    jetzt wird es langsam ärgerlich. Wie schon von mehreren Sf geschrieben. Gibt es hier zwei Fragen.

    1. Wie sehen Die Regeln bezüglich dieses Einzelfall aus? Dies wird hoffentlich auf dem Ausschuß geklärt, meine Meinung dazu hat sich nicht geändert.

    2. Die Frage, ob ich Protest einlegen "mußte" sehe ich jetzt auch etwas differenzierter. Meinen nächsten Protest werde ich mir sorgfältiger überlegen. Ich hoffe aber, dass ich nie wieder einen Protest einlegen werde, einer reicht.

    Gruß Roland


  • Regel, Regel, Regel ... natürlich wird der TA leider nach der Regel entscheiden müssen und vielleicht behalten Sie auch Ihren Punkt.


    Aber merken Sie denn gar nicht, dass Sie sich - ich will jetzt nicht sagen menschlich - aber als Sportsmann ins Abseits gestellt haben??? icon_frown  Ich finde das traurig.


    Eine Regel ist doch niemals ein Selbstzweck!!!! Sie soll doch nur reibungslosen Ablauf garantieren, nach den beiden Punkten, die Franz Reinemer unten so schön genannt hat.


    Ich werde mich jetzt aus der Diskussion zurückziehen und kann nur sagen, dass ich nach wie vor vom SPORTSGEIST mancher Leute enttäuscht bin. Ich spiele offensichtlich aus anderen Gründen Schach.


    Schade.

  • Hallo R. B.,

    ich teile nicht ihre Ansicht, daß ein 0:0 und ein absagen des Turnierausschußes  ein erstrebenswertes Ergebnis wäre. Eine Entscheidung würde für die Zukunft Klarheit bedeuten.

    Nochmals und dies zum letzten Mal. Ich habe diese Partie nicht weitergespielt, weil ich der Ansicht war, dass die aktive Nutzung des Handys ohne Zustimmung der Mannschaftsführer, analog zum Handyklingeln, die Partie beendet. Sollte dies nicht der Fall sein, und Herr Dellbrügge hätte eine saftige Zeitstrafe erhalten müssen, kann man meine Entscheidung  gegen mich auslegen, und diese Partie mit 0:0 werten. Mehr Dinge sind nicht zu klären, die Grundsatzentscheidung legt nah, daß ein mitgeführtes Handy nicht genutzt werden darf, und das ein Verstoß gegen dieses Verbot den Parteiverlust nach sich zieht. Dies ist auch heute noch meine Auffassung der Regelauslegung.

    Gruß Roland Röttgers


  • Danke Frank, ich fand, das war wirklich eine sachlich und korrekte Zusammenstellung.


    Herr Röttgers, ich hätte mir gewünscht, Sie hätten die beiden abschließenden Fragen beantwortet, denn diese sind ganz und gar nicht unerheblich. Auch unser Turnierleiter wird als Mitglied des Turnierausschusses evtl. eine Stimme abgeben müssen. Ich hätte als erster Vorsitzender daher gerne mit ihm vorher en detail abgesprochen, welche Position der SC Baumberg beziehen wird.


    Meine Meinung als Schachspieler und Sportsmann habe ich ja bereits kundgetan, als Entscheidungsträger meines Vereins habe ich natürlich auch weitere Meinungen zu berücksichtigen, die bei den zahlreichen vereinsinternen Diskussionen geäußert wurden. Ich sage ganz offen, dass wir ungern unserem Kreisturnierleiter in die Parade fahren möchten, da wir ihn sehr schätzen. Von daher wäre es wichtig gewesen vorab zu wissen, auf welche Informationen Frank seine Entscheidung stützte.


    Ein 0:0 der Partie allerdings wäre aus meiner Sicht und in Anbetracht der sehr kontroversen Diskussion ein erstrebenswertes Urteil. Sportlich ändert es nichts am Ausgang des Kampfes, DWZ-Punkte wollen Sie sicherlich nicht für sich reklamieren nach einer 3-Züge-Partie. Ein Einlenken beider Seiten stünde den Beteiligten daher gut zu Gesicht und bewahrt andere Parteien davor, sich auf eine Seite schlagen zu müssen. Für den Kreis wäre eine 0:0 Entscheidung, evtl. sogar ohne Turnierausschuss, sicher das beste.

  • Hallo F.R.

    1. Ihr Post war ein persönlicher Angriff.

    2. Wir haben unterschiedliche Regelauslegungen, lassen wir den Spielauschuß entscheiden. 

    3. Ich wünsche Ihnen noch viel Spaß bei der Motivsuche.

    Gruß Roland 

  • WANN IST DENN MAL ENDLICH RUHE ???

    Das Thema hängt nicht nur mir zum Hals heraus, Herr Reinemer, Herr Röttgers. Bitte Frieden schließen und auf das Wesentliche konzentrieren : SCHACH 


  • Dann möchte ich die Ruhe hier mal wieder etwas auflockern!


    @SF Röttgers:


    Ich bin immer noch auf Motivsuche, denn Ihre Ausführungen überzeugen mich nach wie vor nicht. Mein letztes Posting (welches Sie haben löschen lassen) diente nichts weiter als diesem Zweck und bedeutet keinen persönlichen Angriff auf Sie (alles andere ist eine Unterstellung). Ich entnehme Ihrem Posting *13.11.2007, 13:29* ("Es kann nicht sein, dass der Eine für sein Handyklingeln bestraft wird und der andere nicht, nur weil sein Gegner gutmütiger ist."), daß Sie möglicherweise früher auch mal gutmütig waren, sich Ihre Einstellung aber "verhärtet" hat, weil Sie vielleicht einmal "nicht gutmütig" behandelt worden sind nunmehr Ihren Gegnern auch keine Gutmütigkeit mehr angedeihen lassen möchten. Der Vorfall des letzten Jahres hätte für mich eine Erklärung geben können. Aber es ist auch nicht so wichtig; wenn Sie zu dem Vorfall nichts sagen wollen, dann eben nicht.


    Zu Ihren Motiven:
    Sie geben vor, daß Sie als Schiedsrichter diese Entscheidung treffen mußten. Dabei verkennen Sie aber, daß es zuerst einer Reklamation des Verstoßes (durch Sie als Spieler) bedurfte, damit Sie als Schiedsrichter überhaupt tätig werden konnten. Auch aus einem Satz aus Ihrem Munde, den ich als Ohrenzeuge selbst vernommen habe bei der Diskussion am Spielabend, wo Albert Anhalt Sie aufforderte, doch unter Protest weiterzuspielen, und Sie (sinngemäß, vielleicht sogar wörtlich) sagten:



    • Röttgers (am Spielabend): "Ich spiele auf keinen Fall weiter."


    höre ich ganz klar den Spieler Röttgers heraus und nicht den gezwungenen Schiedsrichter, der eine ihm selbst mißliebige Regel anwenden muß.


    Desweiteren wären Sie auch gehalten gewesen, sich mit Albert zu verständigen und guten Willen zu zeigen, auf eine einvernehmliche hinzuwirken, um die Institution des Schiedsrichters (nach BTO: Anhalt/Röttgers) handlungsfähig zu machen.


    Aber auch, wenn Sie am Spielabend tatsächlich der Meinung gewesen sein sollten, Sie müßten diesen Regelverstoß mit Partieverlust ahnden, halte ich Ihnen vor, daß Sie spätestens nach der Diskussion hier im Forum einsichtig sein müßten: Ihnen ist -mehrfach und schlüssig, insb. von Ostertaler- nachgewiesen worden, daß ein Verstoß gegen 6.7 BTO nicht vorliegt (dazu auch noch mehr am Schluß dieses Postings) und damit auch BSA #52 nicht anwendbar ist. Auf meinen Einwurf Anfang der Woche, sich doch dem 0:0-Antrag von Monheim anzuschließen und auf eine Auseinandersetzung im Turnierausschuß zu verzichten, haben Sie trotzig reagiert, daß Sie weiterhin das 0:1 verfolgen.


    Sie haben zwar an dieser Diskussion teilgenommen (was ohne Frage zu würdigen ist), aber inhaltlich kaum einen Beitrag geleistet. Insb. auf die schlüssige Argumentation und glasklare Logik von Ostertaler haben Sie kein einziges Mal etwas in der Sache entgegenzusetzen gehabt; statt dessen meinten Sie einmal, er habe sich in Widersprüche verwickelt, ohne allerdings darzulegen, worin denn die vermeintlichen Widersprüche liegen sollen.


    Statt dessen haben Sie uns unablässig mit Ihren Vorschlägen konfrontiert, doch Vereinbarungen untereinander zu treffen, wann ein Regelverstoß wie zu ahnden sein soll, daß bestimmte Regeln nicht angewendet werden sollen usw. usw. Solche Vereinbarungen sind unnötig schlichtweg nicht möglich (auch das ist Ihnen in der Diskussion klargemacht worden), im übrigen auch unwirksam. Es geht auch gar nicht um Vereinbarungen, es geht auch nicht um "das Handy" selbst bzw. Handynutzung, sondern darum, daß ein Schiedsrichter eine angemessene Strafe nach den Umständen des Einzelfalles finden muß.


    Auf das Posting von ednett, in dem er 3 Gruppen aufstellt (*14.11.2007, 15:58*): die erste Gruppe gibt es nicht - keiner hier ist der Meinung, daß Uwe Dellbrügge keinen Regelverstoß begangen hätte. Zu unterscheiden ist hier vielmehr zwischen denen, die meinen, daß dafür ein Partieverlust zu verhängen ist und denen, die meinen, daß eine geringere Strafe zur Anwendung zu kommen hat.


    Ich werde deshalb jetzt noch einmal etwas weiter ausholen und begründen, warum ein Partieverlust nicht infrage kommt:


    Zuerst einmal ist festzustellen, daß es keine Regel gibt, aus der der Partieverlust zwingend folgt. Also liegt die Bestrafung des Regelverstoßes im Ermessen des Schiedsrichters.


    Die Regeln sind nicht bloße Ansammlung von irgendwelchen Vorschriften, sondern verfolgen im wesentlichen 2 Grundziele:



    1. Sicherstellen, daß jeder Spieler die Partie ausschließlich mit seinem eigenen Wissen und Denken führt, ohne daß er sich auf Hilfen von außen stützen kann;

    2. Sicherstellen, daß der Gegner sich ohne Störung seiner Partie widmen kann.


    Alle Regeln sind diesen Zielen untergeordnet. Bestrafungen sollen dazu dienen, Verstöße gegen die Regeln auszugleichen sowie zukünftige Verstöße zu vermeiden.


    Dabei ist der Schiedsrichter gehalten, gerechte Strafen zu verhängen - Strafen, die tat- und schuldangemessen sind. Diese Verpflichtung geht aus dem Vorwort der FIDE-Regeln hervor:



    • "Die Schachregeln setzen voraus, dass Schiedsrichter das notwendige Sachverständnis, gesundes Urteilsvermögen und absolute Objektivität besitzen.Eine allzu detaillierte Regelung könnte dem Schiedsrichter seine Entscheidungsfreiheit nehmen und ihn somit daran hindern, eine sportliche, logische und den speziellen Gegebenheiten angemessene Lösung zu finden. Die FIDE appelliert an alle Schachspieler und Föderationen, sich dieser Auffassung anzuschließen."


    Auch diese Regeln binden jeden Schiedsrichter. Deshalb ist es z.B. nicht zulässig, die "speziellen Gegebenheiten" zu ignorieren. Eine dieser speziellen Gegebenheiten ist hier der Umstand, daß erst 3 Züge gespielt worden sind und eine Beratung mittels Handynutzung nach billigem Ermessen zumindest sehr unwahrscheinlich erscheint. Deshalb ist auch keiner der o.g. Grundsätze schwer verletzt (Grundsatz 2 gar nicht), so daß die höchste Strafe, die in dieser Partie möglich ist (Partieverlust), nicht infrage kommt.


    Zum Schluß noch 2 Fragen an SF Röttgers:


    In der Entscheidung von TL Hoffmann wird Uwe Dellbrügge u.a. Verstoß gegen 12.5 FIDE (letzter Satz) sowie Verstoß gegen 6.7 BTO vorgeworfen; er hat ausgeführt, daß der die Vorwürfe aus Ihrer Sachverhaltsschilderung entnommen haben will.


    Frage 1: Haben Sie gegenüber TL Hoffmann behauptet, Uwe Dellbrügge sein am Zug gewesen, als der den Spielsaal verließ?


    Frage 2: Haben Sie gegenüber TL Hoffmann behauptet, Uwe Dellbrügge habe das Handy im Spielsaal benutzt oder angeschaltet gehabt?


  • OstertalerUnd wie siehst Du die Frage, wer die Partie für beendet erklärt hat.Der Spieler Röttgers oder der Schiedsrichter Röttgers?

    ... is so still hier icon_wink

  • Quantenbauer
    ednett

    .. und mit solchen Posts verabschiedest du dich scheinbar endgültig von der Liste der ernst zu nehmenden Diskussionsteilnehmer....  


    Damit kann ich leben, nicht aber ein grob unsportliches Verhalten eines Schachfreund zu unterstützen.


    Gruß Quantenbauer



    Grobe Unsportlichkeit gibt's nicht nur im Schach.

  • ednett
    Quantenbauer


    Richtig, Hr. Röttgers wird uns noch ewig sein Märchen von der Schiedsrichterentscheidung erzählen. Anstand er die Strafe für den sofortigen Abbruch kriegt, bekommt Sie der Gegner, was ja traurigerweise korrekt ist. Schade an der Sache ist das dies eher eine Motivation für ihn ist künftig auch sein Regelbuch zu studiern, um unwissende oder Schachspieler, die einfach anderes im Kopf haben, um den Punkt zu bringen. Trotzdem bleibe ich dabei, mit dieser Aktion hat er sich selbst keinen Gefallen getan, niemand wird vorurteilsfrei und unbefangen gegen ihn antreten können. Herzlichen Glückwunsch Hr. Röttgers im A..loch - Wettbewerb haben Sie für mich die Pole-Position inne. Wenn Ihnen die Kritik zu derb ist, dann lassen Sie Sie löschen, meine Meinung können Sie nicht mehr ändern. Dafür haben Sie zu häufig bekräftigt das das kein Einzelfall gewesen sein muss.



    .. und mit solchen Posts verabschiedest du dich scheinbar endgültig von der Liste der ernst zu nehmenden Diskussionsteilnehmer....  


    Damit kann ich leben, nicht aber ein grob unsportliches Verhalten eines Schachfreund zu unterstützen.


    Gruß Quantenbauer


  • Quantenbauer

    Da tatsächlich ein Fehlverhalten des Gegners vorlag, war die Entscheidung von Hr. Hoffmann absolut korrekt

    Das gehört zwar sozusagen zur Kommödie 1. Teil, den ich inzwischen für genügend besprochen halte. Trotzdem ganz kurz:

    1. Unbestritten liegt ein Fehlverhalten vom Spieler Dellbrügge vor.

    2. Mit Deiner obigen Argumentation könntest Du für das Überfahren einer Ampelanlage bei Rot die Strafe 'lebenslänglich' rechtfertigen.

    3. Meine anfangs eher intuitive Einschätzung der Entscheidung des Kreisspielleiters kann ich nach genauerem Befassen mit der Sachlage nur voll unterstreichen.

  • Und nun auf zum Thread "Bezirksklasse Runde 3"! Smiley Nach dem Spiel ist vor dem Spiel!
  • Quantenbauer


    Richtig, Hr. Röttgers wird uns noch ewig sein Märchen von der Schiedsrichterentscheidung erzählen. Anstand er die Strafe für den sofortigen Abbruch kriegt, bekommt Sie der Gegner, was ja traurigerweise korrekt ist. Schade an der Sache ist das dies eher eine Motivation für ihn ist künftig auch sein Regelbuch zu studiern, um unwissende oder Schachspieler, die einfach anderes im Kopf haben, um den Punkt zu bringen. Trotzdem bleibe ich dabei, mit dieser Aktion hat er sich selbst keinen Gefallen getan, niemand wird vorurteilsfrei und unbefangen gegen ihn antreten können. Herzlichen Glückwunsch Hr. Röttgers im A..loch - Wettbewerb haben Sie für mich die Pole-Position inne. Wenn Ihnen die Kritik zu derb ist, dann lassen Sie Sie löschen, meine Meinung können Sie nicht mehr ändern. Dafür haben Sie zu häufig bekräftigt das das kein Einzelfall gewesen sein muss.

    .. und mit solchen Posts verabschiedest du dich scheinbar endgültig von der Liste der ernst zu nehmenden Diskussionsteilnehmer....
      

  • Ostertaler
    Quantenbauer

    Richtig, Hr. Röttgers wird uns noch ewig sein Märchen von der Schiedsrichterentscheidung erzählen. Anstand er die Strafe für den sofortigen Abbruch kriegt, bekommt Sie der Gegner, was ja traurigerweise korrekt ist.



    Gott sei Dank ist das natürlich nicht korrekt.


    Und sei nicht so pessimistisch, denn wie ich schon mal geschrieben habe:


    ... er kann der Wahrheit nicht entkommen. icon_wink

    Da tatsächlich ein Fehlverhalten des Gegners vorlag, war die Entscheidung von Hr. Hoffmann absolut korrekt.
  • Quantenbauer

    Richtig, Hr. Röttgers wird uns noch ewig sein Märchen von der Schiedsrichterentscheidung erzählen. Anstand er die Strafe für den sofortigen Abbruch kriegt, bekommt Sie der Gegner, was ja traurigerweise korrekt ist.

    Gott sei Dank ist das natürlich nicht korrekt.

    Und sei nicht so pessimistisch, denn wie ich schon mal geschrieben habe:

    ... er kann der Wahrheit nicht entkommen. icon_wink

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