Ich rufe nicht zu mehr Sportlichkeit auf, weil diese bereits oberste Prorität bei allen Spielern im Bezirk hat, den Eindruck hatte ich immer.
Ansonsten lasst uns auf Gerd hören und uns mehr dem Spiel an sich, als um Regeln um dieses herum widmen.
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Ich rufe nicht zu mehr Sportlichkeit auf, weil diese bereits oberste Prorität bei allen Spielern im Bezirk hat, den Eindruck hatte ich immer.
Ansonsten lasst uns auf Gerd hören und uns mehr dem Spiel an sich, als um Regeln um dieses herum widmen.
Hallo,
ich sehe das genauso, die Formulierung von F.R. war einfach jenseits des guten Geschmacks. Mit allen anderen Äußerungen kann ich leben, so empfindlich bin ich nicht.
Gruß Roland
P.S. Danke
Ednett hat auf der Vorseite eine schöne Zusammenfassung geschrieben. Bis zur Entscheidung des Turnierausschuss kann man natürlich noch schön weiter diskutieren aber m.E. sind die Positionen fast alle ausgetauscht. Ihr dürft natürlich weitermachen
aber vor schreiben würde ich empfehlen mal die vorhandenen Positionen durchzulesen.
Nach meinem Rechtsempfinden und nach Lektüre aller bisher erwähnten Regelwerke würde ich wegen der Weigerung des Weiterspielen auf Punkt für Monheim entscheiden. Für mich ist nur noch unklar ob beim telefonieren das Areal verlassen wurde. Dazu gab es aber auch in der gesamten Diskussion keine Information und ich persönlich zähle Aufgrund gelebter Praxis die Fußgänger Zone in Schlebusch dazu.
Hallo Gerd,
In diesem Fall sagt die Regel eindeutig die Aktion ist wie ein Betrugsversuch zu werten!
welche Regel denn?
Wenn dies nicht der Fall wäre würde die Weigerung der Spielfortsetzung wiederrum einen Strafe nach sich ziehen.
Weißt Du, was das Schöne am Schach ist?
Wenn die Logik des Gegner zu abenteuerlich wird, gibt's am Ende den Punkt und gudd iss.
Erledigt.
@all
Eure Meinung kundtun ist erlaubt, etwas persönlich unsportlich und scheiße zu finden ist auch euer gutes Recht. Hier darüber zu schreiben ist auch O.K. und erwünscht. Aber ich habe es schon mal geschrieben, übertreibt es Bitte mit persönlichen Attacken nicht. Wenn Ihr Roland richtig beschimpfen wollt macht dies per E-Mail an Ihn. Ansonsten kann man Kritik auch anders formulieren ohne den Website Betreiber in Schwierigkeiten zu bringen. Zensur kann ich nicht leiden und möchte ich nicht vornehmen müssen.
@Roland
Es ist äußerst schwierig exakt zu unterscheiden. Der Fall ist offensichtlich von großem öffentlichen Interesse und da wird nun mal mit den Namen der Beteiligten diskutiert. Was in deinem Fall zu Äußerung führt wie "Spieler wie Schachfreund xx würden bei mir erstmal pausieren", "Schachfreund xx hätte sich beim Telefonieren auch geschickter anstellen können", "mit Verlaub Herr sie sind ein....". Im letzten Fall hatte ich überlegt einzugreifen aber da dort "..." Stand war es schon recht provokant aber nur durch negative Interpretation ein Angriff. Schwierig, Schwierig. Registrierte User haben übrigens mehr Spielraum wie Anonyme. Ansonsten haben wir unsere Regeln hier. "Wiederholt" müsstes du mir näher bezeichnen, dann schaue ich nochmal. Bei der vielen Kritik an deiner Entscheidung ist mir keiner so negativ aufgefallen wie der von dir kritisierte. Natürlich sind einige hart, die Positionen sind aber auch Extrem unterschiedlich.
Langsam wird es echt albern,Ihr redet und redet vergest aber die essens des ganzen! Die Regeln, Fide und BTO etc. wurden gemacht um einen relativ reibungsfreien Spielablauf zu gewähren. Ich möchte weder jemanden etwas unterstellen noch beleidigen aber im Prinzip sieht es doch so aus: Spieler A tätigt eine Aktion (Telefoniert...) Spieler B reklamiert diese, das bedeutet Spieler B beschuldigt Spieler A einer Unsportliechkeit oder auch Betrugsversuch. Nun muß entschieden werden ist die Reklamation berechtigt oder nicht. In diesem Fall sagt die Regel eindeutig die Aktion ist wie ein Betrugsversuch zu werten! Wenn dies nicht der Fall wäre würde die Weigerung der Spielfortsetzung wiederrum einen Strafe nach sich ziehen.
Und bevor es jetzt losgeht: Betrugsversuch nach nur drei Zügen? Oh nein ich würde nie behaupten das hier ein Betrugsversuch statt gefunden hat! Mir geht es nur um eine beklopte Regel.
Laut Regel ist die Anzahl der Züge unerheblich, und wenn der Vorwurf des Betrugsversuch nicht im Raum steht ist die Reklamation unsinnig. Regeln ändert mann nicht durch Protest in den unteren Klassen da muß man schon höher ansetzen den der Mannschaftkampf Schlebusch I gegen Monheim II Interressiert beim Schachbund NRW oder dem Deutschen Schachbund Keinen! Also haken wir das Thema als Ziel verfehlt ab und lassen wieder den gesunden Menschenverstand walten und Spass am Spiel haben!
Ich freue mich schon auf unseren Auftritt bei Hitdorf II den die sind genauso beklopte wie wir und Quälen sich in der KK. Schachspieler sind schon ne eigenartige Gattung Mensch!
Gerd R.
Eines sollte doch klar sein.
Die Entscheidung, die Partie als beendet zu erklären, hast du als Spieler getroffen.
Denn das Amt des Schiedsrichters wurde ja gemeinsam von beiden Mannschaftsführern wahrgenommen (bei der Qualität der Diskussion hier habe ich übrigens keine Lust mehr, mir die Mühe zu machen, die Korrektheit meiner Argumentation durch Heraussuchen der entsprechenden Regelpunkte zu belegen).
Und dieser Schiedsrichter war nicht entscheidungswillig bzw. entscheidungsfähig.
(falls meine Argumentation bis hierher nicht korrekt ist, Du also bei Meinungsverschiedenheiten mit dem Mannschaftsführer der gegnerischen Mannschaft entscheidungsbefugt warst, korrigiere mich bitte)
Somit war ein Schiedsrichter nicht erreichbar.
Was in einer solchen Situation bei einem Streitfall zu geschehen hat, ist geregelt. (hier gilt bzg. des Nachweises dasselbe wie oben)
Quizfrage:
Kennt irgendjemand irgendeinen Fall in der Schachgeschichte, in dem ein Spieler eigenmächtig und ohne Einverständnis des Gegners eine Partie für beendet erklärt und dann dafür den vollen Punkt bekommt?
Folgende Betrachtung der Artikel der FIDE-Regeln im Streitfall Röttgers/Dellbrügge ist sicher ganz
interessant:
12.5 Es ist den Spielern nicht gestattet, das Turnierareal ohne Erlaubnis des Schiedsrichters zu verlassen. Das Turnierareal ist begrenzt auf den Spielbereich, Toiletten, Verpflegungsbereiche und Nebenräume für Raucher, sowie auf weitere, vom Schiedsrichter bezeichnete Bereiche.
Da die Mannschaftsführer (Schiedsrichter) laut Fide-Regeln offensichtlich problemlos
das Turnierareal erweitern können, wäre doch der Punkt: Verlassen des Turnierareals durch Schachfreund Dellbrügge zu vermeiden gewesen.
12.8 Andauernde Weigerung eines Spielers, sich an die Schachregeln zu halten, wird mit Partieverlust bestraft. Die vom Gegner erzielte Punktzahl wird vom Schiedsrichter
bestimmt.
Wenn man seinem Gegner vorwirft, andauernd gegen Schachregeln zu verstossen, sollte
derjenige, der diesen Vorwurf erhebt, seinen Gegner zumindest darauf ansprechen, dass bei weiteren Verstössen ein Protest ergeht.
Dies ist im Streitfall Röttgers/Dellbrügge nicht geschehen.
Dellbrügge wurde vielmehr vor vollendete Tatsachen gestellt.
(Weigerung von Röttgers die Partie fortzusetzen).
13.2 Der Schiedsrichter handelt im besten Interesse des Wettkampfes. Er soll dafür sorgen, dass durchgehend gute Spielbedingungen herrschen und dass die Spieler nicht gestört werden. Er beaufsichtigt den Ablauf des Wettkampfes.
Man kann wohl feststellen, dass Röttgers hier selber gegen einen Fide-Artikel verstossen hat, indem er nämlich nicht im besten Interesse des Wettkampfes gehandelt hat.Dies wird auch klar wenn man den nächsten Artikel berücksichtigt.
13.4 Der Schiedsrichter kann eine oder mehrere der folgenden Strafen verhängen:
a) eine Verwarnung,
b) das Verlängern der Restbedenkzeit des Gegners,
c) das Verkürzen der Restbedenkzeit des zu bestrafenden Spielers,
d) den Verlust der Partie,
e) eine Kürzung der Punktzahl im Partieresultat der zu bestrafenden Partei.
Es gab also gleich drei mögliche Arten der Sanktion für Dellbrügge.
(Auch im Fussball gibt es die : Ermahnung, Verwarnung (gelbe und rote Karte), Elfmeter)
Also eine gewisse Bandbreite in der Bestrafung.
Röttgers hat durch seine Weigerung, die Partie fortzusetzen dem Kreisturnierleiter quasi keine andere Möglichkeit gelassen, die Partie anders, als als Verlust für Dellbrügge zu werten.
Denn die Anwendung der Verwarnung (13.4 a) und das Verkürzen der Restbedenkzeit des zu bestrafenden Spielers (13.4 c) wurde durch die Weigerung Röttgers gegenstandslos.
Jedem Straftäter wird vor Gericht ein Bonus eingeäumt, wenn er geständig ist.
Das Strafmass wird dann verringert.
Gegen Dellbrügge wurde durch die unglaubliche Arroganz seines Gegners die Höchststrafe,
nämlich Partieverlust,verhängt.
Das nenne ich doch einfach mal unfair und unsportlich!!!
Eigentlich hasse ich diese spiessbürgerliche Art, ständig irgendwelche Gesetze zu zitieren,
aber wenn wir es hier anscheinend mit solch unfehlbaren Leuten zu tun haben...
dann muss dass doch mal sein!
Dies ist ein Aufruf zu zukünftig sportlich fairem Umgang in unserem Schachkreis!
Und langsam wird mir SF Röttgers auch wieder sympathischer, da er sich trotz einiger Beleidigungen (z.B. F.R) und Spitzen (Manni, Nikolai, ich) der Diskussion stellt.
Wenn nicht nur im jedem Post 95x das Wort REGEL vorkommen würde...
Nein,
ich werde nur in Zukunft das Thema Vorteilbeschaffung mehr in meine Überlegung mit einbeziehen.
Daß ich als Schiedrichter dazu gezwungen war so zu entscheiden, war an dem abend mein Kenntnisstand, ja. Mir sind mittlerweile auch da Zweifel gekommen
Gruß Roland
Nochmals, an dem Abend kam mir gar nicht in den Sinn das man ein "Verstoß gegen 6.7 führt Grundsätzlich zu einem Partieverlust" anders interpretieren kann, jetzt habe ich gelernt man kann.An den immer wieder formulierte Betrug habe ich in dem Moment garnicht gedacht.
P.S. Was ist mit meiner Forderung???
Heisst das, Du hast Protest eingelegt, weil Du überzeugt warst, Dein Gegner wollte betrügen? Ist das wirklich Dein Ernst? Ich hatte bislang angenommen, Du hast Protest eingelegt, weil Du (als Shciedsrichter) durch die Regeln dazu gezwungen wurdest...
Da gibt es allerdings einen Unterschied: Im Schach läuft ja die Uhr, und die läuft bei einer längeren Sitzung beim Abwesenden. Im Tennis ist das anders, oder darf der auf dem Platz verbliebene Spieler schon mal allein weiterspielen?
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