SVG Königsspringer Leverkusen 1919

alles Schach hier oder was ....

Bezirksklasse Runde 2 - Ergebnisse am besten hier rein  Unten

Gehe zu Seite [-1] 1 - 2 - 3 - 4 - 5 - 6 ... 14 - 15 - 16 [+1 +10]:

  • Anonymous

    .


    (Auch im Fussball gibt es die : Ermahnung, Verwarnung (gelbe und rote Karte), Elfmeter) Also eine gewisse Bandbreite in der Bestrafung. Röttgers hat durch seine Weigerung, die Partie fortzusetzen dem Kreisturnierleiter quasi keine andere Möglichkeit gelassen, die Partie anders, als als Verlust für Dellbrügge zu werten. Denn die Anwendung der Verwarnung (13.4 a) und das Verkürzen der Restbedenkzeit des zu bestrafenden Spielers (13.4 c) wurde durch die Weigerung Röttgers gegenstandslos. Jedem Straftäter wird vor Gericht ein Bonus eingeäumt, wenn er geständig ist. Das Strafmass wird dann verringert. Gegen Dellbrügge wurde durch die unglaubliche Arroganz seines Gegners die Höchststrafe, nämlich Partieverlust,verhängt. Das nenne ich doch einfach mal unfair und unsportlich!!!


    Eigentlich hasse ich diese spiessbürgerliche Art, ständig irgendwelche Gesetze zu zitieren,


    aber wenn wir es hier anscheinend mit solch unfehlbaren Leuten zu tun haben...


    dann muss dass doch mal sein!


    Dies ist ein Aufruf zu zukünftig sportlich fairem Umgang in unserem Schachkreis!



    Richtig, Hr. Röttgers wird uns noch ewig sein Märchen von der Schiedsrichterentscheidung erzählen. Anstand er die Strafe für den sofortigen Abbruch kriegt, bekommt Sie der Gegner, was ja traurigerweise korrekt ist. Schade an der Sache ist das dies eher eine Motivation für ihn ist künftig auch sein Regelbuch zu studiern, um unwissende oder Schachspieler, die einfach anderes im Kopf haben, um den Punkt zu bringen. Trotzdem bleibe ich dabei, mit dieser Aktion hat er sich selbst keinen Gefallen getan, niemand wird vorurteilsfrei und unbefangen gegen ihn antreten können. Herzlichen Glückwunsch Hr. Röttgers im A..loch - Wettbewerb haben Sie für mich die Pole-Position inne. Wenn Ihnen die Kritik zu derb ist, dann lassen Sie Sie löschen, meine Meinung können Sie nicht mehr ändern. Dafür haben Sie zu häufig bekräftigt das das kein Einzelfall gewesen sein muss.


    Ich rufe nicht zu mehr Sportlichkeit auf, weil diese bereits oberste Prorität bei allen Spielern im Bezirk hat, den Eindruck hatte ich immer.


    Ansonsten lasst uns auf Gerd hören und uns mehr dem Spiel an sich, als um Regeln um dieses herum widmen.

  • Und wie siehst Du die Frage, wer die Partie für beendet erklärt hat.

    Der Spieler Röttgers oder der Schiedsrichter Röttgers?
  • Hallo,

    ich sehe das genauso, die Formulierung von F.R. war einfach jenseits des guten Geschmacks. Mit allen anderen Äußerungen kann ich leben, so empfindlich bin ich nicht.

    Gruß Roland 

    P.S. Danke

     

  • Anonymous

     


    Ich freue mich schon auf unseren Auftritt bei Hitdorf II den die sind genauso beklopte wie wir und Quälen sich in der KK..



     


    Wir sind nicht beklopt !!!

  • Ednett hat auf der Vorseite eine schöne Zusammenfassung geschrieben. Bis zur Entscheidung des Turnierausschuss kann man natürlich noch schön weiter diskutieren aber m.E. sind die Positionen fast alle ausgetauscht. Ihr dürft natürlich weitermachen Smiley aber vor schreiben würde ich empfehlen mal die vorhandenen Positionen durchzulesen.

    Nach meinem Rechtsempfinden und nach Lektüre aller bisher erwähnten Regelwerke würde ich wegen der Weigerung des Weiterspielen auf Punkt für Monheim entscheiden. Für mich ist nur noch unklar ob beim telefonieren das Areal verlassen wurde. Dazu gab es aber auch in der gesamten Diskussion keine Information und ich persönlich zähle Aufgrund gelebter Praxis die Fußgänger Zone in Schlebusch dazu.

  • Anonymous

    In diesem Fall sagt die Regel eindeutig die Aktion ist wie ein Betrugsversuch zu werten! Wenn dies nicht der Fall wäre würde die Weigerung der Spielfortsetzung wiederrum einen Strafe nach sich ziehen.

    Hallo Gerd,


    In diesem Fall sagt die Regel eindeutig die Aktion ist wie ein Betrugsversuch zu werten!
    welche Regel denn?


    Wenn dies nicht der Fall wäre würde die Weigerung der Spielfortsetzung wiederrum einen Strafe nach sich ziehen.
    Weißt Du, was das Schöne am Schach ist?
    Wenn die Logik des Gegner zu abenteuerlich wird, gibt's am Ende den Punkt und gudd iss.

  • Arthur-Dent

    Hallo,

    ich weiß ich bin jetzt inkonsequent. Aber ich fordere den Admin dieser Homepage auf, den Beitrag von F.R.zu löschen, dies ist ein wiederholter Angriff auf meine Person.

    Gruß Roland

    Erledigt.

    @all

    Eure Meinung kundtun ist erlaubt, etwas persönlich unsportlich und scheiße zu finden ist auch euer gutes Recht. Hier darüber zu schreiben ist auch O.K. und erwünscht. Aber ich habe es schon mal geschrieben, übertreibt es Bitte mit persönlichen Attacken nicht. Wenn Ihr Roland richtig beschimpfen wollt macht dies per E-Mail an Ihn. Ansonsten kann man Kritik auch anders formulieren ohne den Website Betreiber in Schwierigkeiten zu bringen. Zensur kann ich nicht leiden und möchte ich nicht vornehmen müssen.

    @Roland

    Es ist äußerst schwierig exakt zu unterscheiden. Der Fall ist offensichtlich von großem öffentlichen Interesse und da wird nun mal mit den Namen der Beteiligten diskutiert. Was in deinem Fall zu Äußerung führt wie  "Spieler wie Schachfreund xx würden bei mir erstmal pausieren", "Schachfreund xx hätte sich beim Telefonieren auch geschickter anstellen können", "mit Verlaub Herr sie sind ein....". Im letzten Fall hatte ich überlegt einzugreifen aber da dort "..." Stand war es schon recht provokant aber nur durch negative Interpretation ein Angriff. Schwierig, Schwierig. Registrierte User haben übrigens mehr Spielraum wie Anonyme. Ansonsten haben wir unsere Regeln hier. "Wiederholt" müsstes du mir näher bezeichnen, dann schaue ich nochmal. Bei der vielen Kritik an deiner Entscheidung ist mir keiner so negativ aufgefallen wie der von dir kritisierte. Natürlich sind einige hart, die Positionen sind aber auch Extrem unterschiedlich.


  • Langsam wird es echt albern,Ihr redet und redet vergest aber die essens des ganzen! Die Regeln, Fide und BTO etc. wurden gemacht um einen relativ reibungsfreien Spielablauf zu gewähren. Ich möchte weder jemanden etwas unterstellen noch beleidigen aber im Prinzip sieht es doch so aus: Spieler A tätigt eine Aktion (Telefoniert...) Spieler B reklamiert diese, das bedeutet Spieler B beschuldigt Spieler A einer Unsportliechkeit oder auch Betrugsversuch. Nun muß entschieden werden ist die Reklamation berechtigt oder nicht. In diesem Fall sagt die Regel eindeutig die Aktion ist wie ein Betrugsversuch zu werten! Wenn dies nicht der Fall wäre würde die Weigerung der Spielfortsetzung wiederrum einen Strafe nach sich ziehen.


    Und bevor es jetzt losgeht: Betrugsversuch nach nur drei Zügen? Oh nein ich würde nie behaupten das hier ein Betrugsversuch statt gefunden hat! Mir geht es nur um eine beklopte Regel.


    Laut Regel ist die Anzahl der Züge unerheblich, und wenn der Vorwurf des Betrugsversuch nicht im Raum steht ist die Reklamation unsinnig. Regeln ändert mann nicht durch Protest in den unteren Klassen da muß man schon höher ansetzen den der Mannschaftkampf Schlebusch I gegen Monheim II Interressiert beim Schachbund NRW oder dem Deutschen Schachbund Keinen! Also haken wir das Thema als Ziel verfehlt ab und lassen wieder den gesunden Menschenverstand walten und Spass am Spiel haben!


    Ich freue mich schon auf unseren Auftritt bei Hitdorf II den die sind genauso beklopte wie wir und Quälen sich in der KK. Schachspieler sind schon ne eigenartige Gattung Mensch!


    Gerd R.

  • Arthur-Dent

    Nein,

    ich werde nur in Zukunft das Thema Vorteilbeschaffung mehr in meine Überlegung mit einbeziehen.

    Daß ich als Schiedrichter dazu gezwungen war so zu entscheiden, war an dem abend mein Kenntnisstand, ja. Mir sind mittlerweile auch da Zweifel gekommen

    Gruß Roland

    Nochmals, an dem Abend kam mir gar nicht in den Sinn das man ein "Verstoß gegen 6.7 führt Grundsätzlich zu einem Partieverlust" anders interpretieren kann, jetzt habe ich gelernt man kann.An den immer wieder formulierte Betrug habe ich in dem Moment garnicht gedacht.

    P.S. Was ist mit meiner Forderung???

    Eines sollte doch klar sein.

    Die Entscheidung, die Partie als beendet zu erklären, hast du als Spieler getroffen.

    Denn das Amt des Schiedsrichters wurde ja gemeinsam von beiden Mannschaftsführern wahrgenommen (bei der Qualität der Diskussion hier habe ich übrigens keine Lust mehr, mir die Mühe zu machen, die Korrektheit meiner Argumentation durch Heraussuchen der entsprechenden Regelpunkte zu belegen).
    Und dieser Schiedsrichter war nicht entscheidungswillig bzw. entscheidungsfähig.
    (falls meine Argumentation bis hierher nicht korrekt ist, Du also bei Meinungsverschiedenheiten mit dem Mannschaftsführer der gegnerischen Mannschaft entscheidungsbefugt warst, korrigiere mich bitte)

    Somit war ein Schiedsrichter nicht erreichbar.

    Was in einer solchen Situation bei einem Streitfall zu geschehen hat, ist geregelt. (hier gilt bzg. des Nachweises dasselbe wie oben)

    Quizfrage:
    Kennt irgendjemand irgendeinen Fall in der Schachgeschichte, in dem ein Spieler eigenmächtig und ohne Einverständnis des Gegners eine Partie für beendet erklärt und dann dafür den vollen Punkt bekommt?





    editiert von: Ostertaler, 14.11.2007, 23:45 Uhr

  • Folgende Betrachtung der Artikel der FIDE-Regeln im Streitfall Röttgers/Dellbrügge ist sicher ganz
    interessant:

    12.5 Es ist den Spielern nicht gestattet, das Turnierareal ohne Erlaubnis des Schiedsrichters zu verlassen. Das Turnierareal ist begrenzt auf den Spielbereich, Toiletten, Verpflegungsbereiche und Nebenräume für Raucher, sowie auf weitere, vom Schiedsrichter bezeichnete Bereiche.



    Da die Mannschaftsführer (Schiedsrichter) laut Fide-Regeln offensichtlich problemlos
    das Turnierareal erweitern können, wäre doch der Punkt: Verlassen des Turnierareals durch Schachfreund Dellbrügge zu vermeiden gewesen.

    12.8 Andauernde Weigerung eines Spielers, sich an die Schachregeln zu halten, wird mit Partieverlust bestraft. Die vom Gegner erzielte Punktzahl wird vom Schiedsrichter
    bestimmt.


    Wenn man seinem Gegner vorwirft, andauernd gegen Schachregeln zu verstossen, sollte
    derjenige, der diesen Vorwurf erhebt, seinen Gegner zumindest darauf ansprechen, dass bei weiteren Verstössen ein Protest ergeht.
    Dies ist im Streitfall Röttgers/Dellbrügge nicht geschehen.
    Dellbrügge wurde vielmehr vor vollendete Tatsachen gestellt.
    (Weigerung von Röttgers die Partie fortzusetzen).


    13.2 Der Schiedsrichter handelt im besten Interesse des Wettkampfes. Er soll dafür sorgen, dass durchgehend gute Spielbedingungen herrschen und dass die Spieler nicht gestört werden. Er beaufsichtigt den Ablauf des Wettkampfes.

    Man kann wohl feststellen, dass Röttgers hier selber gegen einen Fide-Artikel verstossen hat, indem er nämlich nicht im besten Interesse des Wettkampfes gehandelt hat.Dies wird auch klar wenn man den nächsten Artikel berücksichtigt.


    13.4 Der Schiedsrichter kann eine oder mehrere der folgenden Strafen verhängen:

    a) eine Verwarnung,

    b) das Verlängern der Restbedenkzeit des Gegners,

    c) das Verkürzen der Restbedenkzeit des zu bestrafenden Spielers,

    d) den Verlust der Partie,

    e) eine Kürzung der Punktzahl im Partieresultat der zu bestrafenden Partei.

    Es gab also gleich drei mögliche Arten der Sanktion für Dellbrügge.


    (Auch im Fussball gibt es die : Ermahnung, Verwarnung (gelbe und rote Karte), Elfmeter)
    Also eine gewisse Bandbreite in der Bestrafung.

    Röttgers hat durch seine Weigerung, die Partie fortzusetzen dem Kreisturnierleiter quasi keine andere Möglichkeit gelassen, die Partie anders, als als Verlust für Dellbrügge zu werten.
    Denn die Anwendung der Verwarnung (13.4 a) und das Verkürzen der Restbedenkzeit des zu bestrafenden Spielers (13.4 c) wurde durch die Weigerung Röttgers gegenstandslos.
    Jedem Straftäter wird vor Gericht ein Bonus eingeäumt, wenn er geständig ist.
    Das Strafmass wird dann verringert.
    Gegen Dellbrügge wurde durch die unglaubliche Arroganz seines Gegners die Höchststrafe,
    nämlich Partieverlust,verhängt.
    Das nenne ich doch einfach mal unfair und unsportlich!!!

    Eigentlich hasse ich diese spiessbürgerliche Art, ständig irgendwelche Gesetze zu zitieren,

    aber wenn wir es hier anscheinend mit solch unfehlbaren Leuten zu tun haben...

    dann muss dass doch mal sein!

    Dies ist ein Aufruf zu zukünftig sportlich fairem Umgang in unserem Schachkreis!

  • ednett

    ...Der zweiten Gruppe (ich , Querspringer (?), Rainoldinho!!!) ist die rechtliche Bewertung dieses Vorfalls ziemlich unwichtig. Egal, ob das Verhalten von R. Röttgers rechtlich gedeckt sein sollte oder nicht, es war falsch, weil hier irgendwelche Paragraphen wichtiger sind als das eigentliche Spiel.


     .... Ich werde z. B. das erstmalige Klingeln eines Handys NIEMALS zu einem Protest nutzen (wobei ich hoffe, aber nicht weiß, ob diese Haltung in meiner Mannschaft Zustimmung findet). DITO


    Ich hoffe, ich habe "unsere" Position richtig dargestellt.....


     


     mf

    Manni, du hast den Nagel auf den Kopf getroffen!


    Und langsam wird mir SF Röttgers auch wieder sympathischer, da er sich trotz einiger Beleidigungen (z.B. F.R) und Spitzen (Manni, Nikolai, ich) der Diskussion stellt.


    Wenn nicht nur im jedem Post 95x das Wort REGEL vorkommen würde...

  • Nein,

    ich werde nur in Zukunft das Thema Vorteilbeschaffung mehr in meine Überlegung mit einbeziehen.

    Daß ich als Schiedrichter dazu gezwungen war so zu entscheiden, war an dem abend mein Kenntnisstand, ja. Mir sind mittlerweile auch da Zweifel gekommen

    Gruß Roland

    Nochmals,  an dem Abend kam mir gar nicht in den Sinn das man ein "Verstoß gegen 6.7 führt Grundsätzlich zu einem Partieverlust" anders interpretieren kann, jetzt habe ich gelernt man kann.An den immer wieder formulierte Betrug habe ich in dem Moment garnicht gedacht.

    P.S. Was ist mit meiner Forderung???






    editiert von: Arthur-Dent, 14.11.2007, 21:41 Uhr
  • Die letzten beiden Posts waren von mir! Mir wurden wieder mal die Cookies geklaut.
  • Anonymous

    Abschließend noch eine kleine Anmerkung für die Zukunft: Herrn Dellbrügge kannte ich nicht. Bei mir bekannten Spielern lege ich Protest ein, weil ich überzeugt bin, daß er betrügen möchte, oder ich geh davon aus, daß  der Spieler nicht betrügen möchte, dann leg ich keinen Protest ein. Die mir bekannten Spieler fallen alle in die zweite Kategorie.


     


     



    Heisst das, Du hast Protest eingelegt, weil Du überzeugt warst, Dein Gegner wollte betrügen? Ist das wirklich Dein Ernst? Ich hatte bislang angenommen, Du hast Protest eingelegt, weil Du (als Shciedsrichter) durch die Regeln dazu gezwungen wurdest...

  • kaylay

    Hallo zusammen!


    Ich stelle mir die Situation gerade in einer andere Sportart vor. Tennis ist vielleicht ein guter Vergleich. Spieler A meint plötzlich ohne Angabe von Gründen während des Spiels für 15 Minuten vom Platz verschwinden zu müssen. Was macht sein Gegner?


    a) warten bis / ob Spieler A wieder auftaucht?b) den Sieg für sich reklamieren?c) auf der Toilette nachschauen, ob Spieler A gerade dopt?


    Ich gehe davon aus, dass die meisten Spieler wohl davon ausgehen, dass sie jetzt gewonnen haben.


    Gruß kaylay



    Da gibt es allerdings einen Unterschied: Im Schach läuft ja die Uhr, und die läuft bei einer längeren Sitzung beim Abwesenden. Im Tennis ist das anders, oder darf der auf dem Platz verbliebene Spieler schon mal allein weiterspielen?

Gehe zu Seite [-1] 1 - 2 - 3 - 4 - 5 - 6 ... 14 - 15 - 16 [+1 +10]:

  • 0 Benutzer
  • und 329 Gäste

Diese Angaben basieren auf den Useraktivitäten der letzten 60 Minuten.